Ulla Fiebig // ARD‑Hauptstadtstudio
Thomas Dauser // Leiter der SWR‑Intendanz

03.05.2016 •

Ulla Fiebig, 42, hat beim Südwestrundfunk (SWR) die Position als Leiterin der Abteilung ‘Strategische Unternehmensentwicklung’ abgegeben und wird künftig wieder im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin als Fernsehkorrespondentin arbeiten. Fiebig werde zum 1. Juli 2016 ins ARD-Hauptstadtstudio zurückkehren, teilte der SWR auf MK-Nachfrage mit. Im Dezember 2013 war Fiebig Chefin der Abteilung Strategische Unternehmensentwicklung geworden. Zuvor hatte sie ab März 2011 bereits als TV-Korrespondentin im ARD-Hauptstadtstudio gearbeitet. Dort war sie damals unter anderem für die Themen Justiz, Netzpolitik sowie Arbeit und Soziales zuständig.

Die Leitung der Strategischen Unternehmensentwicklung beim Südwestrundfunk hat nun Anfang Mai kommissarisch Thomas Dauser zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben übernommen. Dauser, 40, leitet beim SWR seit 2012 die Intendanz. Die bislang getrennten Abteilungen Intendanz und Strategische Unternehmensentwicklung will die Rundfunkanstalt zu einer Hauptabteilung zusammenlegen. Der SWR-Verwaltungsrat habe der Organisationsveränderung bereits zugestimmt, teilte der SWR weiter mit.

Thomas Dauser, geb. am 8.5.1975, hat in Tübingen Allgemeine Rhetorik und Politikwissenschaft studiert. Bereits während des Studiums arbeitete er ab 1997 beim damaligen Südwestfunk (SWF) in dessen Tübinger Studio als Reporter und Moderator. Beim SWR, der im Jahr 1998 aus der Fusion von SWF und Süddeutschem Rundfunk (SDR) entstanden war, absolvierte Dauser später ein Volontariat. Anschließend arbeitete er zunächst für das Politikmagazin „Ländersache“ im Dritten Programm SWR Fernsehen, dann für das Politikmagazin „Report Mainz“, das der SWR für das Erste Programm der ARD herstellt. Im Jahr 2011 wurde Dauser Referent von SWR-Intendant Peter Boudgoust, 2012 übernahm er die Leitung der SWR-Intendanz. In dieser Position begleitet Dauser seitdem auch den Umbauprozess beim Südwestrundfunk, den Intendant Boudgoust bereits im Jahr 2009 eingeleitet hat, um die Sendeanstalt zu einem trimedial aufgestellten Medienunternehmen auszurichten (vgl. FK-Heft Nr. 28-29/09).

Ulla Fiebig hat 1995 in Heidelberg ihr Studium der Rechtswissenschaft begonnen, das sie 2001 mit dem ersten Juristischen Staatsexamen abschloss. Zuvor war sie ab 1992 Volontärin und anschließend freie Mitarbeiterin der Tageszeitung „Heilbronner Stimme“ und des von dem Regionalblatt betriebenen Senders Radio Regional (heute: Radio Ton). 1997 ging sie als freie Mitarbeiterin zum hessischen Privatsender Hitradio FFH. Zwei Jahre später kam Fiebig dann zum SWR.

Beim SWR arbeitete Ulla Fiebig an dessen Standort in Mainz. Dort war sie zunächst Reporterin und Redakteurin für die Regionalnachrichten „Rheinland-Pfalz aktuell“ (heute „SWR Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz“) im Dritten Programm SWR Fernsehen. Im Jahr 2007 wechselte sie in die Fernsehredaktion ARD-aktuell des SWR in Mainz und lieferte als Reporterin Beiträge für die ARD-Nachrichtensendungen „Tagesschau“, „Tagesthemen“ und „Nachtmagazin“ zu. Vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2010 war Ulla Fiebig stellvertretende ARD-Sprecherin. In diesen beiden Jahren hatte der SWR mit Intendant Peter Boudgoust an der Spitze den ARD-Vorsitz inne. Nach ihrer Tätigkeit als ARD-Sprecherin war Fiebig ins Hauptstadtstudio des Senderverbundes gewechselt, bevor sie Ende 2013 beim SWR die Leitung der Abteilung Strategische Unternehmensentwicklung übernahm.

03.05.2016 – MK

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