Marcus Bornheim // ARD-aktuell
Christian Nitsche // BR

03.04.2017 •

Marcus Bornheim, 42, ist seit dem 1. April 2017 Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell. Die Gemeinschaftseinrichtung der ARD ist beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) in Hamburg angesiedelt und unter anderem für die Produktion der Nachrichtensendungen „Tagesschau“, „Tagesthemen“ und „Nachtmagazin“ zuständig. Die Intendanten der neun ARD-Landesrundfunkanstalten hatten im Rahmen ihrer Sitzung am 6. und 7. Februar 2017 in Mainz beschlossen, Bornheim zum Zweiten Chefredakteur von ARD-aktuell zu berufen. Am 17. März stimmte auch der NDR-Verwaltungsrat der Berufung Bornheims zu.

Bei ARD-aktuell in Hamburg folgte Marcus Bornheim, der zuvor als Fernsehjournalist beim Bayerischen Rundfunk (BR) in München arbeitete, auf Christian Nitsche, der ab Mai 2014 Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell war. Nitsche, 45, kehrte am 1. April 2017 als neuer Chefredakteur zum BR nach München zurück (vgl. diese MK-Meldung). Für die Besetzung der Position des Zweiten Chefredakteurs bei ARD-aktuell hat der BR mit Intendant Ulrich Wilhelm an der Spitze das Vorschlagsrecht. Erster Chefredakteur von ARD-aktuell ist seit Januar 2006 Kai Gniffke vom Südwestrundfunk (SWR).

Marcus Bornheim, der 1974 in Bad Honnef geboren wurde, studierte in Bonn Politik, Wirtschaftsgeschichte und Soziologie. Nach seinem Studium besuchte er die Berliner Journalistenschule. Seine journalistische Laufbahn begann er bei der in Bonn erscheinenden Tageszeitung „General-Anzeiger“. Später arbeitete er bei Radiosendern sowie beim Fernsehen des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Nach einer Tätigkeit beim ZDF-Studio Washington wechselte er im Jahr 1994 zum Bayerischen Rundfunk. Im Jahr 2004 entsandte ihn der BR als Korrespondent nach Berlin ins ARD-Hauptstadtstudio. Ab August 2011 war Marcus Bornheim Redaktionsleiter Wirtschaft beim Bayerischen Rundfunk und gehörte zu den Moderatoren des ARD-Wirtschaftsmagazins „Plusminus“, das mittwochs abends im Ersten Programm ausgestrahlt und im Wechsel von mehreren ARD-Anstalten, darunter der BR, produziert wird.

03.04.2017 – MK

Print-Ausgabe 3-4/2021

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