Doris Brocker // LfM

26.09.2016 •

Doris Brocker, 58, bleibt bis Ende 2019 stellvertretende Direktorin der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). Die Justiziarin der in Düsseldorf ansässigen Landesmedienanstalt wurde am 9. September von der LfM-Medienkommission für weitere drei Jahre als Stellvertreterin des Direktors berufen. Brockers Vertrag wäre Ende dieses Jahres ausgelaufen. Nach Angaben von Werner Schwaderlapp, Vorsitzender der LfM-Medienkommission, geht die Personalentscheidung auf einen Vorschlag des bereits gewählten neuen LfM-Direktors Tobias Schmid zurück, der auf dieser Position Nachfolger von Jürgen Brautmeier wird (vgl. MK-Meldung). Der Beschluss, Brockers Vertrag zu verlängern, sei notwendig gewesen, um sicherzustellen, dass zu Schmids Amtsantritt im Januar 2017 dessen Vertretung ohne zeitliche Unterbrechung gesichert sei, so Schwaderlapp. Der amtierende LfM-Direktor Jürgen Brautmeier wird noch bis zum Jahresende 2016 an der Spitze der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen bleiben.

Doris Brocker arbeitet seit 1992 für die Düsseldorfer Landesanstalt für Medien (bis 2002: Landesanstalt für Rundfunk Nordrhein-Westfalen, LfR). 1999 hatte sie die Leitung des Bereiches Recht bei der LfM übernommen und wurde Justiziarin. Seit dem 1. Mai 2012 ist sie stellvertretende LfM-Direktorin. Bevor Brocker bei der NRW-Landesmedienanstalt tätig war, studierte sie Rechtswissenschaft in Köln und war bis 1992 außerhalb der Medienbranche tätig.

26.09.2016 – MK

Print-Ausgabe 15/2020

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