Albrecht Hesse // BR

05.01.2019 •

Albrecht Hesse, Juristischer Direktor des Bayerischen Rundfunks (BR), wurde vom Rundfunkrat des BR in einer Sitzung am 6. Dezember 2018 in seinem Amt bestätigt. Hesses neue Amtsperiode beginnt am 1. Mai 2019 und endet mit seinem Eintritt in den Ruhestand am 28. Februar 2022. Albrecht Hesse, Jg. 1956, ist seit Mai 1999 Juristischer Direktor des Bayerischen Rundfunks und außerdem seit Januar 2003 Stellvertreter des Intendanten. Hesse studierte Jura in Freiburg und Genf und promovierte 1982 über die Verfassungsmäßigkeit des Fernmeldemonopols der Deutschen Bundespost. Dieses Thema brachte ihn zum Bayerischen Rundfunk nach München, wo er 1984 in der Juristischen Direktion anfing. Schnell wurde er zu einem weit über den BR hinaus anerkannten Experten für Verfassungsfragen und Themen der Gesetzgebung, insbesondere auch im Zusammenhang mit neuen Technologien. In der Juristischen Direktion des BR war Hesse zunächst persönlicher Referent des damaligen Justitiars Albert Scharf, der später bei dem öffentlich-rechtlichen Sender das Intendantenamt innehatte (von April 1990 bis März 2002). Nach dem Weggang von Scharf aus dem Justitiariat arbeitete Hesse weiterhin in der Juristischen Direktion, deren Leitung er dann am 1. Mai 1999 übernahm. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit beim BR übernimmt Albrecht Hesse als Honorarprofessor regelmäßig Lehraufträge für Medienrecht, unter anderem an der Universität München.

05.01.2019 – MK

Print-Ausgabe 15-16/2019

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