Im Nebel

Falschmeldungen, Lügen, Fake News: Wie Fehl- und Desinformation betrieben wird

Von René Martens

10.3.17 • Wenn man sich anschaut, wer derzeit alles dabei ist, etwas gegen die Verbreitung von Fake News zu unternehmen, kann man leicht den Überblick verlieren. Ende März, Anfang April nimmt innerhalb der ARD, konkret in der Redaktion von ARD-aktuell in Hamburg, eine von Karola Wille, der Vorsitzenden des Senderverbunds, sogenannte „medienübergreifende Verifikationseinheit“ ihre Arbeit auf. Das vom ARD-aktuell-Redakteur und Rechtsextremismus-Experten Patrick Gensing geleitete Team soll verhindern, dass Falschmeldungen und Gerüchte in die Informationsumlaufbahn der ARD geraten. Beim Bayerischen Rundfunk (BR) ist ebenfalls eine Verifikationseinheit im Aufbau. Das ZDF schließlich will mit dem Projekt „#ZDFcheck17“, wie es Elmar Theveßen, der stellvertretende Chefredakteur des Senders, formuliert, „bewusst gestreute Lügen bei Facebook und Co. in den Blick nehmen“. Dieses Vorhaben soll nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen starten, die am 14. Mai stattfindet. Zudem sind ARD und ZDF zu Beginn dieses Jahres der vom Google News Lab mitgegründeten Initiative „First Draft News“ beigetreten, der unter anderem auch die Deutsche Presseagentur (dpa), die BBC, die „Washington Post“ und weitere internationale Medienorganisationen angehören. Die beteiligten Partner wollen sich in einem virtuellen Newsroom austauschen und gegenseitig helfen.

Ein wesentlicher Antrieb für diese Aktivitäten ist der Versuch, dafür Sorge zu tragen, dass die politische Debatte vor der am 24. September stattfindenden Bundestagswahl in einem so geringen Maß wie möglich von Nachrichten und Kampagnen beeinflusst wird, für die das Schlagwort „Fake News“ zuzutreffen scheint. Während Medienorganisationen zahlreiche Bemühungen gegen Fake News in Angriff nehmen, ist aus anderen Bereichen des Debattenspektrums bereits zu vernehmen, dass es angebracht sei, von diesem Begriff, der sich im vergangenen Jahr etablierte, wieder Abstand zu nehmen. Man solle beispielsweise Lügen als Lügen bezeichnen und Verschwörungstheorien als Verschwörungstheorien, schreibt die Journalistin Margaret Sullivan in der „Washington Post“.

Ein unbrauchbarer Begriff

Hintergrund der Kritik ist die unscharfe Verwendung des Begriffs Fake News. Mal werden damit Lügen bezeichnet, mal Verzerrungen eines im Kern realen Sachverhalts, mal aufgrund eines Irrtums, also unabsichtlich, in Umlauf geratene Falschmeldungen. Claire Wardle, die Forschungsdirektorin von „First Draft News“, unterscheidet sogar „sieben Arten von Fehl- und Desinformation“. Der Begriff Fake News sei „total unbrauchbar“, sagte im Januar auch Daniel Fiene, Leiter des Bereichs Digitalstrategie bei der Regionalzeitung „Rheinische Post“, bei einer Expertenanhörung des Bundestagsausschusses ‘Digitale Agenda’. Bei der im Zusammenhang mit Fake News oft genannten amerikanischen Plattform „Breitbart News“ etwa sei „nicht alles falsch“.

Das gilt unter anderem für einen in Deutschland vieldiskutierten, auf „Breitbart News“ veröffentlichten Artikel über Vorkommnisse in der Silvesternacht 2016/17 in der Dortmunder Innenstadt, der mit zahlreichen Fehlinformationen gespickt war, aber Anknüpfungspunkte in der Realität hatte. In jenem Beitrag wandelte „Breitbart News“ eine in der Regionalzeitung „Ruhr Nachrichten“ verbreitete Meldung ab, dass kurzzeitig das Netz des Baugerüsts an der örtlichen Reinoldikirche gebrannt hatte, nachdem dort eine aus einer Gruppe von feiernden Muslimen abgeschossene Feuerwerksrakete gelandet war. In der Version von „Breitbart News“ hieß es unter anderem, die Feiernden hätten die Kirche in Brand gesteckt.

„Es genügte für ‘Breitbart News’, entscheidende Details der Dortmunder Silvesternacht zu verstellen, um einen völlig anderen Eindruck der Lage zu vermitteln. Genau darin sind die Autoren von ‘Breitbart News’ in den Vereinigten Staaten besonders geübt“, schrieb dazu die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ). Zu den bekanntesten Beispielen für eine komplette Erfindung gehört jene, die unter dem Schlagwort „Pizzagate“ bekannt geworden ist. Diese Fake News besagt, die letztjährige demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton habe in einer Pizzeria in Washington einen Kinderpornografie-Ring betrieben. Im Nachhinein erwies sich diese Erfindung als besonders gefährlich, denn im Dezember 2016 stürmte ein bewaffneter Mann, der die gefälschte Information für wahr gehalten hatte, besagte Pizzeria. Zum Glück ging die Aktion glimpflich aus.

Aus politischen Motiven verbreitete Lügen

Dafür, dass der Begriff Fake News 2016 weite Verbreitung fand, sind zu einem nicht geringen Teil junge Do-it-yourself-Geschäftsleute aus der mazedonischen 55.000-Einwohnerstadt Veles verantwortlich. Im vergangenen Jahr waren hier bis zu 140 Internetseiten registriert, die mit sensationalistischen, größtenteils erfundenen Beiträgen aufwarteten, die die Macher strategisch geschickt und unter anderem mit Hilfe von unzähligen Facebook-Profilen vor allem in den USA in Umlauf brachten. Dass Papst Franziskus den damaligen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump unterstütze, war zum Beispiel auf der Seite USAPolitics.co zu lesen. Bei ConservativeState.com fand sich ein Artikel mit der Überschrift „Hillary Clinton In 2013: ‘I Would Like To See People Like Donald Trump Run For Office; They’re Honest And Can’t Be Bought’.“ Gesagt hatte Clinton das selbstverständlich nie, ebensowenig hatte sich der Papst als Trump-Anhänger zu erkennen gegeben.

Politisch motiviert war diese Art von Fake-News-Streuung nicht; die Macher aus dem von der internationalen Öffentlichkeit sonst kaum beachteten Land hatten allein das Ziel, mit den dadurch erzielten Einnahmen ihren Lebensstandard massiv aufzubessern. Möglich machte dies nicht zuletzt das Google-Programm AdSense, das Webseiten automatisch mit inhaltlich passenden Anzeigen bestückt.

„Die meisten Fake News sind weder News noch Meinung, sondern Werbeformate“, meint Johnny Haeusler, Kolumnist der deutschen Ausgabe der Zeitschrift „Wired“. Tatsächlich könnte es sinnvoll sein, als Fake News nur solche Artikel zu bezeichnen, die komplett erfunden sind und aus rein wirtschaftlichen Gründen erfunden wurden. So ließe sich ein vergleichsweise neues Phänomen abgrenzen von aus politischen Motiven verbreiteten Lügen im weiteren Sinne, die an sich kein neues Phänomen, sondern möglicherweise bereits 250 Jahre alt sind, wie die „Washington Post“ unlängst bemerkte. Der Blogger und Buchautor Michael Seemann („Das Neue Spiel. Strategien für die Welt nach dem digitalen Kontrollverlust“) sieht das ähnlich: „Fake News ist nicht der Begriff dafür, dass jetzt die Lüge oder die Falschnachricht in unser Mediensystem Einzug gehalten hat, sondern ist ein Symptom der Deregulierung des Wahrheitsmarktes und der Krise des institutionellen Journalismus. Die Demokratisierung der Öffentlichkeit hat ein Umfeld geschaffen, in dem sich die Wahrheitsproduktion in einer ungekannten Freiheit entfalten konnte. Eine Umwelt, in der an jeder Redaktion und allen Safe-Guards vorbei Wirklichkeiten erschaffen und verbreitet werden konnten, die auf das Verbreitungssystem, statt auf den Wahrheitsgehalt optimiert sind.“

Andererseits: Aus allein ökonomischen Gründen in die Welt gesetzte Erfindungen kannte man im herkömmlichen Medienbetrieb auch schon lange, bevor sich der Begriff Fake News etablierte: „Es gibt nämlich eine Medienbranche, die die Fake News seit Jahrzehnten schon hingebungsvoll pflegt, ja, die sogar ihr gesamtes Geschäftsmodell darauf errichtet hat. Die Rede ist von der niederen Yellow Press, die uns Woche für Woche Neuigkeiten über Schlagerstars und Königsclans verkündet – welche großenteils erfunden sind“, schreibt Jörg Thomann, der für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS) dieses Milieu seit Jahren beobachtet. Nach Thomanns Ansicht lassen sich durchaus Gemeinsamkeiten finden zwischen herkömmlichen und neuartigen Informationserfindungen: „Die verschiedenen Formen der Fake News, ob Schmonzetten über Könige oder Schauermärchen über Flüchtlinge, sind gar nicht so unterschiedlich. In der Märchenwelt kann man sich ebenso heimelig fühlen wie in der vor abweichenden Meinungen geschützten Facebook-Filterblase – hier mögen sich eher ältere, sich unterprivilegiert wähnende Männer finden, bei den Klatschheften eher ältere, nicht eben privilegierte Frauen.“

Die Frage, ob und wie man den Begriff Fake News verwenden kann, stellt sich spätestens seit dem 10. Dezember 2016 noch unter ganz anderen Vorzeichen: „Reports by @CNN that I will be working on The Apprentice during my Presidency, even part time, are ridiculous & untrue – FAKE NEWS!“, twitterte Donald Trump an diesem Tag. Seitdem verwendet er „Fake News“ unablässig als Kampfbegriff – um Journalisten, Zeitungen oder Sender zu beleidigen, deren faktentreue Berichterstattung ihm nicht zusagt. Trump selbst verbreitet derweil ständig objektiv falsche Behauptungen, die dann als Fake News im weiteren Sinne durch die medialen Umlaufbahnen zirkulieren. Die „Washington Post“ hat ein Projekt gestartet, in dem sie die „Lügen und irreführende Behauptungen“, die Trump in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit verbreitet haben wird, sammeln will. Bis zur Fertigstellung dieses Artikels hatten die Faktenchecker der US-Zeitung 190 „Lügen und irreführende Behauptungen“ gezählt.

Zerstörerischer Digitalkapitalismus

Verwandt sind Fake News mit den „alternativen Fakten“ – ein Begriff, den Kellyanne Conway, Beraterin des neuen US-Präsidenten, im Januar geprägt hat. Nachdem zahlreiche Journalisten kritisiert hatten, dass Sean Spicer, der Pressesprecher des Weißen Hauses, zu den Zuschauerzahlen bei der Amtsvereidigung von Präsident Trump falsche Angaben gemacht hatte, bezeichnete sie diese Fehlinformationen als „alternative facts“. Der Gehalt dieses Begriffs, meint der Publizist Georg Seeßlen, verweise „auf die tiefe Verwurzelung des Trumpismus in der populären Kultur, in Castingshows, Soap Operas, Comics, Filmen und Fernsehserien. Auch da geht es nicht darum, wie die Welt beschaffen ist, sondern darum, was die Kunden wollen (die Kunden vor dem Bildschirm, die Kunden aus der werbetreibenden Wirtschaft).“

Eine Frage, die zumindest in der deutschen Debatte im Zusammenhang mit Fake News immer wieder auftaucht, lautet: Was kann der Gesetzgeber dagegen tun? Sollte er es überhaupt? Es sei „daran festzuhalten, dass sowohl aus prinzipiellen als auch aus pragmatischen Gründen die Rolle des Staates innerhalb des Systems der Meinungsbildung auch im Internet nur sehr begrenzt bleiben kann“, schreibt dazu Karl-Heinz Ladeur, emeritierter Professor für Öffentliches Recht an der Universität Hamburg, im Fachdienst „epd medien“. Bei jenen, die gesetzgeberische Maßnahmen skeptisch beurteilen, haben derzeit Schlagworte wie „Orwell“ oder „1984“ Konjunktur. Die „Washington Post“ warnt zum Beispiel: „The legal tools proposed by European politicians to suppress fake news sound alarmingly like those used by authoritarian governments to silence dissent. This is dangerous. Not only are such measures incompatible with the principle of free speech, but also they set precedents that could quickly strengthen the hand of the populist forces that mainstream European politicians feel so threatened by.“

Dass neue Gesetze schaden oder zumindest nicht helfen – dem würde auch der umtriebige Internetkonzern-Kritiker Evgeny Morozov zustimmen. „Das Problem sind nicht Fake News, sondern die Geschwindigkeit und Leichtigkeit, mit denen sie sich verbreiten lassen. Sie existieren vor allem deshalb, weil es der heutige Digitalkapitalismus – siehe Google und Facebook – extrem profitabel macht, falsche, aber zum Anklicken reizende Geschichten zu produzieren und zu verbreiten“, meint Morozov. Er kritisiert auch das Verhalten jener Medien, die vordergründig gegen Fake News auftreten: „Online-Werbung und ihr zerstörerischer Anreiz zum Anklicken und Teilen darf nicht mehr wie heute eine so zentrale Rolle in der digitalen Kommunikation spielen.“ Herkömmliche Medien, die vor allem in den Kategorien Klicks und Werbeeinnahmen denken, tragen zur Verbreitung von Fake News unter anderem dadurch bei, dass sie bei Facebook viral gegangene Geschichten ungeprüft übernehmen. Bei den Fragen nach den Schuldigen für die aktuelle Entwicklung allein auf Facebook zu blicken, wäre also zu billig.

Aktionistische Gegenmaßnahmen

Zu den entscheidenden Fragen rund um Fake News gehört die, ob Mediennutzer, die an Fake News glauben, überhaupt dafür empfänglich wären, wenn man sie widerlegt. „Es macht auf einen Pegida- oder AfD-Anhänger nicht den geringsten Eindruck, wenn man ihm beweist, dass seine Anführer schlicht lügen, dass die ‘Nachrichten’, die in der eigenen Kultur zirkulieren, vorwiegend paranoide Fiktionen sind, dass sich die ‘Beweise’ für die eigene Weltsicht kinderleicht widerlegen lassen. Denn die Wahrheit dieser Nachrichten liegt in der Gemeinschaft, die sie erzeugen. Jene Nachricht, die sich von der äußeren Wirklichkeit und den Prinzipien von Logik und Nachprüfbarkeit losgesagt haben, rekonstruieren den verlorenen Fürsten, errichten aus Bild, Begriff und Erzählung den großen anderen, zum Beispiel ‘das Volk’“, schreibt Georg Seeßlen.

Auf solche Glaubensfragen geht auch Elke Wittich in einem Beitrag für die Wochenzeitung „Jungle World“ ein. Sie hatte auf der Facebook-Seite von „Breitbart News“ Kommentare zu der Meldung verfolgt, dass Donald Trump nach dem Amtsantritt im Oval Office gelbe Vorhänge aufhängen ließ. Die Quintessenz der Diskussion, so Wittich in ihrer Kolumne: „Endlich sei Schluss mit den scheußlichen Gardinen von Obama, heißt es dort zunächst. Denn dass die rot waren, sei ja nun kein Zufall, denn Rot sei bekanntlich die Farbe des Islam. Und jeder wisse doch, obwohl die Lügenpresse das nie schreibe, dass Obama Muslim sei. Zarte Einwände, dass die Farbe des Islam eigentlich Grün sei, werden beiseite gewischt. Rot sei es und fertig.“ Adrian Lobe schreibt in der Schweizer „Medienwoche“ in einem ähnlichen Zusammenhang: „Trumps Krieg gegen die Wirklichkeit besteht darin, dass er seine Politik der Logik des Reality-TV“ unterwerfe. Das habe zur Folge, „dass die Lüge gar nicht mehr sanktioniert wird, weil sie als akzeptiertes Stilmittel und Schmiermittel seiner Show-Politik quasi mit dazugehört“.

So fatal es ist, dass heute eine nicht mehr überschaubare Zahl von Artikeln kursiert, die komplett falsch oder maßlos übertrieben sind: Die teilweise durchaus ehrenwerten Gegenmaßnahmen erwecken somit zumindest auch den Eindruck von Aktionismus. Die etablierten Medien scheinen damit auch von eigenen Schwächen ablenken zu wollen. Dass auch diese Medien einen Anteil an der langfristigen Fehlentwicklung haben, liegt auf der Hand: Wer heute für Lügen, Übertreibungen und Verschwörungstheorien empfänglich ist, ist in der Regel durch die etablierten Medien sozialisiert worden. Es stellt sich also unter anderem die Frage, warum diese nicht in der Lage waren, ihren (einstigen) Lesern und Zuschauern ausreichend Medienkompetenz zu vermitteln. Haben die etablierten Medien ihren Bildungsauftrag, der im Fall des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in den Landesrundfunkgesetzen und im Rundfunkstaatsvertrag festgeschrieben ist, untererfüllt – und dadurch dazu beigetragen, dass weite Teile der Bevölkerung sich im Nachrichtennebel verirren und empfänglich geworden sind für Falschberichterstattung und Lügen? Rächt sich nun die langjährige Unterforderung des Publikums? Eine entsprechende Analyse steht noch aus. Ob sich aus ihr produktive Schlüsse ziehen lassen für einen künftig besseren Journalismus, steht freilich auf einem anderen Blatt.

Literaturliste

  • Christian Bartels: Ist Facebook denn nun ein Medium?; Medienkolumne „Altpapier“, 7.2.17
  • Henri Gendreau: The Internet Made “Fake News” a Thing – Then Made It Nothing; wired.com, 25.2.17
  • Johnny Haeusler: Jetzt fangen auch noch die Linken mit den Fake News an; wired.de, 6.2.17
  • Jasper Jackson: If newspapers won’t check viral stories, who will listen to them about fake news?“; theguardian.com, 22.2.17
  • Sebastian Jannasch: Im Zweifel; „Süddeutsche Zeitung“, 27.2.17
  • Eduard Kaeser: „Das postfaktische Zeitalter“, nzz.ch, 22.8.16
  • Glenn Kessler: 100 days of Trump claims; washingtonpost.com, 21.2.17
  • Stefan Krempl: Experten im Bundestag: „Soziale Netzwerke verdienen sehr gut an Fake News“; Heise Online, 26.1.17
  • Karl-Heinz Ladeur: Neue soziale Regeln – Zum Umgang mit Fake News im Internet“; epd medien 4/17
  • Ulrich Ladurner: Stadt der Lügner, „Die Zeit“ 52/16
  • Adrian Lobe: War on Facts, „Medienwoche“, 26.1.17
  • René Martens: Früher wurde mehr gevögelt, Medienkolumne „Altpapier“, 6.1.17
  • René Martens: Regierung ist nicht die Instanz; Interview mit Karl-Heinz Ladeur, taz.de, 2.2.17
  • Jacob Mchangama/Flemming Rose: Shutting down fake news could move us closer to a modern-day “1984“; washingtonpost.com, 10.2.17
  • Evgeny Morozov: Fake News sind ein Symptom des digitalen Kapitalismus; sueddeutsche.de, 19.1.17
  • Robert G. Parkinson Fake news? That’s a very old story; washingtonpost.com, 25.11.16
  • Robin Schwarz: „Wer entscheidet, was Fake-News sind?“; tagesanzeiger.ch, 7.2.17
  • Michael Seemann: Das Regime der demokratischen Wahrheit (Teil II) – Die Deregulierung des Wahrheitsmarktes; ctrl-verlust.net, 27.2.17
  • Georg Seeßlen: Donald Trump in der Schwulensauna ermordet; „Jungle World“ 2/17
  • Georg Seeßlen: Trompeten des Trumpismus; „Spiegel Online“, 11.2.17
  • Samanth Subramanian: Inside the macedonian fake-news complex; wired.com, 15.2.17
  • Moritz Tschermak: „Bild“ füttert rechte Hetzer mit „Sex-Mob“-Gerücht; Bildblog, 14.2.17
  • Jörg Thomann: Die wahre Heimat der Fake News; faz.net, 4.2.17
  • David Uberti: „Fake News“ is dead; cjr.org („Columbia Journalism Review“), 14.2.17
  • Shan Wang: „A threat to society“: Why a German investigative nonprofit signed on to help monitor hoaxes on Facebook; „Nieman Lab“, 16.2.17
  • Claire Wardle: Fake news. It’s complicated; firstdraftnews.org, 16.2.17
  • Elke Wittich: Scheiß auf Fakten; „Jungle World“ 4/17
  • Elke Wittich: Hate News; „Konkret“ 2/17
10.03.2017/MK
In der 20.00-Uhr-Ausgabe der ARD-„Tagesschau“ vom 27. Februar 2017 war zum Thema Journalismus ein Wagen des Düsseldorfer Rosenmontagszugs zu sehen; „Tagesschau“-Kommentar dazu: „Die fette Fake-News-Spinne wird aus dem Netz geprügelt“ Foto: Screenshot