Albrecht Frenzel // BR

14.06.2019 •

Albrecht Frenzel, Verwaltungsdirektor des Bayerischen Rundfunks (BR) in München, wurde für eine weitere fünfjährige Amtszeit auf seinem Posten bestätigt. Sein neuer Vertrag läuft bis zum 31. Dezember 2024. Der Rundfunkrat der öffentlich-rechtlichen Anstalt stimmte der Wiederberufung am 17. Mai zu. Frenzel ist seit Januar 2015 Verwaltungsdirektor des BR. Zu seinem Verantwortungsbereich gehören die Hauptabteilungen ‘Finanzwesen’, ‘Personal’, ‘Allgemeine Dienste’ sowie ‘Archive, Dokumentation und Recherche’. Für die Dauer des ARD-Vorsitzes, den der BR seit Januar 2018 und noch bis Ende dieses Jahres ausübt, ist Frenzel auch Vorsitzender der ARD-Finanzkommission, die über alle finanz- und verwaltungsrelevanten Fragestellungen entscheidet, die den ARD-Verbund als Ganzes betreffen. In dieser Funktion ist Frenzel für den entsprechenden zweijährigen Zeitraum zudem Vorsitzender der ‘Projektgruppe Strukturreform’, die 19 Einzelprojekte im Rahmen des ARD-Strukturreformprozesses steuert und überwacht.

Der im Jahr 1966 geborene Albrecht Frenzel begann seine Laufbahn als Journalist. Nach dem Abitur volontierte er bei der „Schwäbischen Zeitung“ (Sitz: Ravensburg) und arbeitete danach bis 1990 als Redakteur für das Blatt. Anschließend studierte er Verwaltungswissenschaft an der Universität Konstanz. Er begann dann nach der Promotion zum Dr. phil. seine ARD-Karriere im Jahr 1998 beim damaligen Süddeutschen Rundfunk (SDR) in Stuttgart. Im Oktober desselben Jahres wurde er Referent des Verwaltungsdirektors des Südwestrundfunks (SWR), der zu diesem Zeitpunkt aus der Fusion von SDR und Südwestfunk (SWF) entstanden war. Von 1999 bis 2002 war Frenzel für den deutsch-französischen Fernsehsender Arte in Straßburg tätig, zunächst als Referent für Unternehmensplanung, anschließend als Leiter der Multimedia-Redaktion. Im Jahr 2002 ging er als Leiter der Intendanz zum Norddeutschen Rundfunk (NDR) und übernahm dort 2006 das Amt des Verwaltungsdirektors. In gleicher Funktion wechselte er dann zum 1. Januar 2015 zum Bayerischen Rundfunk, wo er seinerzeit die Nachfolge von Lorenz Zehetbauer antrat.

14.06.2019 – MK