Kein Grimme-Preis für „Das Verschwinden“

16.04.2018 •

Der Fernsehfilm-Vierteiler „Das Verschwinden“ (ARD/BR/NDR/SWR/Degeto) von Hans-Christian Schmid und Bernd Lange war eine der wenigen wirklich herausragenden Produktionen des vorigen Jahres (vgl. MK-Kritik). Und sie war für den Grimme-Preis 2018 nominiert. Doch die Jury in der Kategorie „Fiktion“, die insgesamt fünf Auszeichnungen verleihen konnte, vergab an „Das Verschwinden“ keinen Preis.

Die Grimme-Preise wurden am Freitag, den 13. April, traditionell im Stadttheater von Marl verliehen. Der immer noch renommierteste deutsche Fernsehwettbewerb wurde jetzt zum 54. Mal ausgerichtet. Zu den Preisträgern der Kategorie „Fiktion“ gehörte die 16-teilige Serie „Babylon Berlin“ (vgl. MK-Artikel), ein Prestige-Projekt, das gemeinsam vom Pay-TV-Sender Sky und der öffentlich-rechtlichen ARD realisiert worden war (Produktion: X Filme), ein üppig finanziertes, bildgewaltiges Kriminalepos der Regisseure Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries, die zu den Besten ihre Branche zählen, kurz gesagt: ein TV-Event ersten Ranges, das die Jury gar nicht nicht und das sie nur verdientermaßen auszeichnen konnte.

Der Götze Netflix

Es ging diesmal auch wieder ein Preis an den kleinen und couragierten Privatsender TNT Serie, der – nach der 2016 Grimme-gekrönten Mystery-Produktion „Weinberg“ – nun mit „4 Blocks“ (vgl. MK-Kritik) erneut eine Serie der außergewöhnlichen Art vorgelegt hatte, wie man sie in den Hauptprogrammen von ARD und ZDF praktisch nicht mehr findet. In „4 Blocks“ geht es, milieustark gezeichnet, um die Machenschaften eines libanesischen Clans in Berlin-Neukölln. Ausgezeichnet wurde im Fiktionsbereich außerdem der Film „Zuckersand“ (ARD/BR/MDR/Degeto), eine ungewöhnliche, feinfühlig erzählte DDR-Kindheitsgeschichte (vgl. MK-Kritik). Mit dem ZDF-Zweiteiler „Landgericht – Geschichte einer Familie“ (vgl. MK-Artikel) war zudem eine Literaturverfilmung und den preisgekrönten Produktionen; die Romanvorlage stammt von Ursula Krechel.

Und dann kam, was kommen musste. Mit der Mystery-Serie „Dark“(vgl. MK-Kritik) war erstmals beim Grimme-Preis eine von einem Streaming-Anbieter stammende Produktion dabei, das heißt, Baran bo Odar und Jantje Friese waren in der Kategorie „Fiktion“ im Bereich „Spezial“ für Buch und Idee zu der Serie nominiert. Die Jury zeichnete die Serie dann als Ganzes aus, die Preise gingen an Baran bo Odar (Buch/Regie), Jantje Friese (Regie), Udo Kramer (Production Design), Simone Bär (Casting), Angela Winkler, Louis Hofmann und Oliver Masucci (jeweils Darstellung).

„Dark“ ist die erste deutsche Serie des US-Streaming-Konzerns Netflix. Wie gesagt, es musste wohl so sein, dass die Jury die Chance nutzen wollte, gleich beim ersten Mal, wenn eine Serie eines Streaming-Anbieters beim Grimme-Wettbewerb nominiert ist, sie auch gleich auszuzeichnen. Netflix ist derzeit ja eine Art Götze, den Serien-Aficionados geradezu anbeten – wohl auch aus einer gewissen und zum Teil nicht unberechtigten Enttäuschung über die Rückständigkeit von ARD und ZDF auf diesem Gebiet. Insofern nahm es nicht wunder, dass sich die Grimme-Jury denn auch bei der erstbesten Gelegenheit an Netflix heranschmeißt, möglicherweise um ein Zeichen zu setzen. Und vielleicht hat ja nun auch Netflix-Chef Reed Hastings erstmals etwas vom ‘German Grimme Award’ gehört und lässt nun noch mehr deutsche Serien produzieren.

Esoterischer Dominik Graf?

Dennoch ist es schade, dass darüber bei der Jury „Fiktion“ manch andere Dinge aus dem Blick verschwinden. Etwa auch der Fernsehfilm „Am Abend aller Tage“ (ARD/BR) von Dominik Graf, ebenfalls eine Produktion, die über das, was das deutsche Fernsehen an Filmen hergibt, weit herausragte (vgl. MK-Kritik). Doch wie im Jury-Bericht von Michael Ridder bei „epd medien“ hinsichtlich dieses Films zu lesen war, sei Graf „zunehmend auf einem esoterischen Trip, wie viele Juroren bemängelten“. Esoterischer Trip, gut, darauf muss man in so einem Fall auch erst einmal kommen.

In der „Kategorie Unterhaltung“ gab es völlig verdient einen Preis für den „#GoslingGate“-Scoop im Rahmen der Pro-Sieben-Show „Circus Halligalli“. Hier gelang die Idee von Joachim „Joko“ Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf aufs Beste, der Preisverleihungsgala für die „Goldene Kamera 2017“ einen falschen Preisträger unterzujubeln und damit auch die Scheinheiligkeit und Preisvergabewillkür solcher live im Fernsehen übertragener Verlagswerbeveranstaltungen und Pseudo-Events zu entlarven. („Circus Halligalli“ wurde übrigens im Juni 2017 nach gut vier Jahren beendet.)

Ein weiterer Preis ging in der Kategorie „Unterhaltung“ – vielleicht etwas überraschend – an das neue, von Radio Bremen stammende ARD-Satireformat „Kroymann“ von und mit Maren Kroymann (vgl. MK-Kritik). Zur Begründung schrieb die Jury unter anderem: „Timing, Ton und Themen sitzen. Konzessionen ans Publikum werden keine gemacht, Erwartungen gerne gebrochen. Über das Handwerkliche hinaus sei gesagt, dass seit „Ladykracher“ – und weit über dem [sic!] schenkelklopfenden [sic!] Niveau der ‘Ladies Night’ beim WDR hinaus – niemand mehr feministische Anliegen mit einer so feinen Nonchalance zur Geltung gebracht hat wie Maren Kroymann.“

Und dann natürlich: Jan Böhmermann. Er erhielt auch in diesem Jahr wieder einen Grimme-Preis. Aber nicht für das Format, für das er ursprünglich nominiert war („Schulz & Böhmermann“), sondern dann doch wieder für seine Sendung „Neo Magazin Royale“ (ZDFneo). Die Jury nominierte ihn nach für die „Neo-Magazin“-Ausgabe zum Thema (Achtung, etwas pubertärer Titel:) „Eier aus Stahl – Max Giesinger und die deutsche Industriemusik“. Und für diese tierisch gute Persiflage auf den deutschen Wohlstands-Pop ging die Auszeichnung als „Spezial“-Preis an Böhmermann und auch wieder an seine beiden Produzenten, Matthias Murmann und Philipp Käßbohrer von der Kölner Bildundtonfabrik (BTF), die auch „Kroymann“ produziert.

„Besondere Ehrung“ dreimal verliehen

Gab es in den Kategorien „Fiktion“ und „Unterhaltung“ diesmal einige Grimme-Preise für Produktionen von Privatsendern (TNT Serie, Pro Sieben) bzw. mit Privatsenderbeteiligung (Sky) und für einen Streaming-Anbieter (Netflix), so dominierten in der Kategorie „Information und Kultur“ auch beim Grimme-Wettbewerb 2018 erneut und wie nicht anders zu erwarten die öffentlich-rechtlichen Sender. Den Preis im Bereich „Journalistische Leistung“ erhielten in dieser Kategorie die Redaktionen von „Panorama“ (ARD/NDR), „Panorama 3“ und „Panorama – Die Reporter“ (jeweils NDR Fernsehen) für ihre Berichterstattung zu den Ereignissen beim G20-Gipfel 2017 in Hamburg. Die weiteren Auszeichnungen gingen für Doku-Filme an die ARD, das Dritte Programm BR Fernsehen und zweimal an 3sat.

In der Wettbewerbskategorie „Kinder und Jugend“ gab es Auszeichnungen für die Kika-Sendung „5VOR12“ (BR) über straffällig gewordene Jugendliche und für „Germania“ (ZDF), eine Produktion – es geht um Deutschland als Einwanderungsland – des gemeinsam von ARD und ZDF veranstalteten Online-Jugendangebots „Funk“. Mit dem Publikumspreis der „Marler Gruppe“ wurde der wirklich bewegende Spielfilm „Eine unerhörte Frau“ (ZDF/Arte) ausgezeichnet, in dem Rosalie Thomass eine Mutter spielt, die um das Leben ihrer erkrankten Tochter kämpft.

Schließlich und endlich wurde dann bei der Preisverleihung am 13. April noch die „Besondere Ehrung“ vergeben, die vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) verliehene höchste Auszeichnung beim Grimme-Preis. Der DVV ist der Stifter des Grimme-Preises. In diesem Jahr gab es eine seltsame Premiere: Die „Besondere Ehrung“, normalerweise an eine Persönlichkeit vergeben (in Ausnahmefällen an zwei), wurde erstmals in der jahrzehntelangen Grimme-Geschichte gleich dreifach verliehen. Warum dreifach, das war eigentlich nicht nachvollziehbar, wiewohl jeder der Preisträger an sich, alle aus dem Bereich des Journalismus, die Auszeichnung verdientermaßen erhielt. Die Geehrten waren Inge von Bönninghausen, Gert Scobel und Armin Wolf.

Ein Preis geht nach Österreich

Inge von Bönninghausen hatte 1980 als Redakteurin beim WDR in dessen Drittem Programm damals visionär die Sendung „Frauen-Fragen“ eingeführt, unter dem Titel „Frau TV“ heute das älteste und mittlerweile einzige Frauenmagazin des deutschen Fernsehens. Mit Gert Scobel (3sat) werde ein Journalist geehrt, so der DVV, „der wie kaum ein zweiter für den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und medialer Vermittlung steht“. Und mit Armin Wolf wandte sich der Grimme-Preis nun auch einmal dem österreichischen Fernsehen zu: Wolf ist stellvertretender Chefredakteur der TV-Information beim öffentlich-rechtlichen ORF, der sich derzeit immer wieder heftiger Attacken der rechtextremen Partei FPÖ erwehren muss. Wolf ist auch langjähriger Moderator der angesehenen Nachrichtensendung „ZiB 2“, die auch bei 3sat zu sehen ist. Zur Begründung der Ehrung für den Grandseigneur, ja, den Hanns Joachim Friedrichs des österreichischen Nachrichtenfernsehens, schrieb der DVV unter anderem: „Armin Wolf beweist immer wieder aufs Neue, wie man journalistisch mit Vereinfachung und Populismus umgeht: präzise, unnachgiebig, unerschrocken, analytisch, leidenschaftlich, aber nicht von eigenen Gefühlen hingerissen.“

Festzuhalten bliebe vielleicht noch, dass einen die Ehrung für Gert Scobel, der einst auch das 3sat-Magazin „Kulturzeit“ moderierte, die Frage in Erinnerung ruft, warum eigentlich die Sendung „Kulturzeit“ noch nie einen Grimme-Preis erhielt. Auch andere Kulturmagazine wie „ttt – Titel, Thesen, Temperamente“ (ARD), „Aspekte“ (ZDF) oder „Druckfrisch“ (ARD) werden von Grimme, so hat es den Eindruck, regelmäßig übersehen. Einer der besten Beiträge des vorigen Jahres aus dem Bereich der Kultur war diesmal beim Grimme-Preis ebenfalls nicht vertreten: Gero von Böhms wunderbares filmisches Porträt (ARD/SWR/RBB)über den Theaterregisseur Claus Peymann anlässlich von dessen Abschied beim Berliner Ensemble, gesendet im Rahmen der sonst nicht so auffälligen Reihe „Deutschland, deine Künstler“.

Es gibt noch Hoffnung für Hajo Seppelt

Und insbesondere auf dem Auge des Sports bleibt Grimme weiterhin blind. Hajo Seppelt hat (mit diversen Kollegen) zuletzt durch mehrere investigative und nachhaltige Recherchen im Bereich des Dopings, der dunklen Seite des Sports, für Enthüllungen und Aufklärung gesorgt. Seine Filme dazu waren so wirkmächtig, dass sie weltweite Auswirkungen auf den Sport hatten, bis hin zum Ausschluss russischer Athleten bei den Olympischen Spielen. Wirkmächtiger kann Fernsehjournalismus kaum sein. Beim Grimme-Preis merkt man davon nichts. Dort gibt es einen Preis im Bereich Sport eher dann, wenn in Madrid ein Tor umfällt. Ansonsten bevorzugen Grimme-Nominierungskommissionäre und -Juroren die gediegene 45-Minunten-Gesellschaftsreportage oder den gepflegten 90-Minuten-Dokumentarfilm, gerne auch, wenn er schon drei Jahre zuvor im Kino lief und seither schon fünf andere Preise erhalten hat.

Aber es gibt noch Hoffnung für Hajo Seppelt. Inge von Bönninghausen, 79, ist jetzt schließlich für ihre frauenpolitische Sendung mit der „Besonderen Ehrung“ ausgezeichnet worden, 38 Jahre nachdem sie diese Sendung erfunden hatte. Die Grimme-Mühlen mahlen manchmal eben langsam, bis ein Ziel erreicht ist. Hajo Seppelt ist 55 Jahre alt. Vielleicht kann er ja im Jahr 2056 für seine Leistungen die „Besondere Ehrung“ entgegennehmen. Vielleicht aber auch etwas früher als vor seinem 93. Lebensjahr.

Sehr gut ist im Übrigen, dass die Grimme-Preisverleihung von 3sat im Fernsehen übertragen wird, zwar nicht live, aber immerhin am selben Tag in voller Länge zeitversetzt (22.25 bis 0.05 Uhr). Dass die Veranstaltung dabei allerdings in ein 100-Minuten-Sendekorsett gezwängt wird, das die Verleihungsgala und vor allem die Moderation in einen der Sache nicht dienenden Modus der Hektik zwingt (bloß nicht die Sendezeit überziehen), ob das bei einem Kultursender wirklich sein muss, darüber sollten die 3sat-Verantwortlichen noch einmal dringend nachdenken.

16.4.2018 – Dieter Anschlag/MK

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Im Folgenden die Liste mit allen Preisträgern des Grimme-Wettbewerbs 2018:


Wettbewerb FIKTION

Zuckersand (ARD/BR/MDR/Degeto)
Mit dem Preis ausgezeichnet wurden:
Dirk Kummer (Buch/Regie) und Bert Kloß (Buch) sowie Tilman Döbler und Valentin Wessely (jeweils Darstellung und dabei stellvertretend für das Darsteller-Ensemble)

Landgericht – Geschichte einer Familie (ZDF), 2-teiliger Fernsehfilm (nach dem Roman von Ursula Krechel)
Mit dem Preis ausgezeichnet wurden:
Heide Schwochow (Buch), Matthias Glasner (Regie), Petra Heim (Szenenbild), Johanna Wokalek (Darstellung) und Ronald Zehrfeld (Darstellung)

Babylon Berlin (Sky/ARD/WDR/Degeto)
Mit dem Preis ausgezeichnet wurden:
Tom Tykwer (Buch/Regie/Szenenmusik), Henk Handloegten (Buch/Regie), Achim von Borries (Buch/Regie), Alexander Berner, Claus Wehlisch (Montage), Antje Zynga (Montage), Uli Hanisch (Szenenbild), Pierre-Yves Gayraud (Kostüm), Johnny Klimek (Szenenmusik), Mario Kamien (Filmmusik), Nikko Weidemann (Filmmusik), Liv Lisa Fries, Volker Bruch und Peter Kurth (jeweils Darstellung)

4 Blocks (TNT Serie)
Mit dem Preis ausgezeichnet wurden:
Marvin Kren (Regie), Kida Khodr Ramadan (Darstellung) und Maryam Zaree (Darstellung)

Dark (Netflix)
Mit dem Preis ausgezeichnet wurden:
Baran bo Odar (Buch/Regie), Jantje Friese (Regie), Udo Kramer (Production Design), Simone Bär (Casting), Angela Winkler, Louis Hofmann und Oliver Masucci (jeweils Darstellung)


Wettbewerb INFORMATION UND KULTUR

Alles gut – Ankommen in Deutschland (ARD/NDR/SWR)
Mit dem Preis ausgezeichnet wurde:
Pia Lenz (Buch/Regie/Kamera)

Du warst mein Leben (3sat/ZDF), Reihe Ab 18!
Mit dem Preis ausgezeichnet wurde:
Rosa Hannah Ziegler (Buch/Regie)

Cahier africain (3sat/ZDF; Kino-Koproduktion)
Mit dem Preis ausgezeichnet wurden:
Heidi Speconga (Buch/Regie) und Johann Feindt (Kamera)

Sewol – Die gelbe Zeit (BR Fernsehen)  
Mit dem Preis ausgezeichnet wurden:
Minsu Park (Regie/Konzept), Britta Schwem (Buch), Gregor Koppenburg (Buch) und Christoph Hutterer (Schnitt)

Journalistische Leistung

• Die Bericht­erstattung der Redaktionen von Panorama (ARD/NDR), Panorama 3 (NDR Fernsehen) und Panorama – Die Reporter (NDR‑Fernsehen) zu den Ereignissen des G20‑Gipfels 2017 in Hamburg
Mit dem Preis ausgezeichnet wurden:
Volker Steinhoff (Redaktionsleitung „Panorama“), Sven Lohmann (Redaktionsleitung „Panorama 3“) und Dietmar Schiffermüller (Redaktionsleitung „Panorama – Die Reporter“; jeweils stellvertretend für die Redaktionen und ihre Berichterstattung)


Wettbewerb UNTERHALTUNG

Kroymann (ARD/Radio Bremen)
Mit dem Preis ausgezeichnet wurden:
Maren Kroymann (Darstellung/Autorin) und Sebastian Colley (Headautor)

#GoslingGate Circus Halligalli (Pro Sieben)
Preisvergabe-Fake von Joachim Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf bei der „Goldenen Kamera 2017“
Mit dem Preis ausgezeichnet wurden:
Joachim „Joko“ Winterscheidt (Idee), Klaas Heufer-Umlauf (Idee), Ludwig Lehner (Darstellung), Jakob Lundt, Thomas Martiens und Thomas Schmitt (jeweils dramaturgische Auf­bereitung)

Spezial-Preis

Eier aus Stahl - Max Giesinger und die deutsche Industriemusik, Special vom Neo Magazin Royale (ZDFneo)
Mit dem Preis ausgezeichnet wurden:
Jan Böhmermann (Modertor), Matthias Murmann (Produzent) und Philipp Käßbohrer (Produzent)


Wettbewerb KINDER UND JUGEND

5VOR12 (Kika/BR)
Mit dem Preis ausgezeichnet wurden:
Tillmann Roth (Buch), Marcus Roth (Buch), Christof Pilsl (Regie) und Niklas Weise (Regie)

Germania (Funk/ZDF)
Mit dem Preis ausgezeichnet wurden:
Bastian Asdonk
(Formatentwicklung/Konzept), Benjamin Kahlmeyer, Susanne Erler und Sara Mohaupt (jeweils Regie)


PUBLIKUMSPREIS der „Marler Gruppe“

Eine unerhörte Frau (ZDF/Arte; Kino-Koproduktion)
Mit dem Preis ausgezeichnet wurden:
Angelika Schwarzhuber (Buch), Christian Lex (Buch), Hans Steinbichler (Regie), Rosalie Thomass, (Darstellung) und Romy Butz (Darstellung)


BESONDERE EHRUNG des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV)

Ausgezeichnet mit der „Besonderen Ehrung“ wurden:
Inge von Bönninghausen (früher WDR),
Gert Scobel (3sat) und
Armin Wolf (ORF)

16.04.2018 – da/MK