Über Twitter: Eine Einschätzung aus dem Jahr 2010

26.03.2015 •

«Die Medien überbewerten nach Einschätzung von Allensbach-Chefin Renate Köcher das Twittern als Kommunikationsform. Twittern habe in der Berichterstattung zwar „enorme Bedeutung“. Der Kreis derer, die twitterten, sei jedoch sehr klein, sagte Köcher am Mittwoch in Berlin, wo sie die Studie „Gesprächskultur 2.0“ vorstellte. Bei dem sozialen Netzwerk Twitter handelt es sich um ein öffentlich einsehbares Tagebuch, bei dem angemeldete Nutzer einander Kurzmitteilungen von höchstens 140 Zeichen schicken können. Der Studie zufolge twittern von den 14- bis 24-Jährigen in Deutschland vier Prozent, zwei Prozent sind es unter den 25- bis 39-Jährigen. Darüber hinaus ist es nur noch ein Prozent oder weniger. Die Beteiligung an Community-Plattformen im Internet ist dagegen etwa zehn Mal so hoch.»

Aus dem „Tagesspiegel“ vom 25. März 2010

26.03.2015 – MK