Thadeusz vs. Restle

18.06.2019 •

Aus einem Interview in der „Welt am Sonntag“ (Ausgabe vom 16. Juni 2019) mit dem Fernseh- und Radiomoderator Jörg Thadeusz:

Frage: Sie hatten vor einer Weile den „Monitor“-Moderator Georg Restle kritisiert, der seine Zuschauer nicht wie mündige Bürger behandele. Ist es eine Art Hobby von Ihnen, sich mit dem öffentlich-rechtlichen Establishment anzulegen?

Jörg Thadeusz: Der Rundfunk Berlin-Brandenburg wird von Patricia Schlesinger geführt. Davor von Dagmar Reim. Da gab und gibt es nichts aufzubegehren. Denn das sind zwei vorbildhafte öffentlich-rechtliche Führungsfiguren. Bei uns gibt es aber keine Befehlsausgabe. Mir ist Sendezeit anvertraut. Da lege ich mich mit niemanden an. Sondern bestätigte den großen Satz aus der von der ARD in Deutschland etablierten Sendung „Sesamstraße“: Wer nicht fragt, bleibt dumm. In seiner Sendung „Monitor“ beschützt Georg Restle Venezuela vor dem imperialistischen Einfluss der USA. Ich bin sicher: Durch seinen Einsatz wird dort bald keiner mehr Hunger leiden. Außerdem beneide ich ihn auf die gleiche Weise wie Papst Franziskus. Restle und der andere Heilige Vater sind derart im Besitz einer höheren Moral, dass sie sich über ihre Laufbahn im Jenseits keine Sorgen mehr machen müssen.

Thadeusz präsentiert im Dritten Programm RBB Fernsehen die Gesprächsreihen „Talk aus Berlin“ sowie „Thadeusz und die Beobachter“ und im WDR-Hörfunk das Talkformat „WDR 2 Jörg Thadeusz“ .

18.06.2019 – MK