Die zwei großen L von WDR‑Intendant Tom Buhrow

17.09.2018 • «Mein Credo in meinem gesamten Berufsleben war immer, dass in der Umgebung, für die ich verantwortlich war und die ich beeinflussen konnte und kann, eine vertrauensvolle, gute Stimmung herrscht. Ich hab immer die Erfahrung gemacht, dass da, wo Verkrampfung ist, ob die aus Angst, übertriebener Autorität oder aus Feigheit oder aus was auch immer entsteht – Angst und Verkrampfung führen nicht zu guter Leistung. Gute Leistung und gute Laune gehören zusammen. Das ist keine Trivialität, das sind für mich die zwei großen L. Und ich finde, wir müssen den Mut aufbringen, das zu konfrontieren, wenn in Bereichen des WDR da Defizite sind. Und diesen Mut werden wir aufbringen und wir sind auch schon dabei. Das ist mein Bekenntnis und auch mein Versprechen.»

WDR-Intendant Tom Buhrow am 12. September in Bonn auf der Pressekonferenz, auf der die von ihm beauftragte Prüferin Monika Wulf-Mathies ihren Abschlussbericht vorstellte zu ihren Untersuchungen, wie der WDR mit Hinweisen sexueller Belästigung umgegangen ist, wobei sie dem Management des WDR kein gutes Zeugnis ausstellte

17.09.2018 – MK

Print-Ausgabe 24/2018

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