Deutschlandradio-Intendantenwahl: Huber versus Simon

23.03.2017 •

Das Deutschlandradio ist derzeit auf der Suche nach einem neuen Intendanten, denn der bisherige Amtsinhaber Willi Steul hört zum 1. Mai 2017 vorzeitig auf (vgl. MK-Meldung). Der Verwaltungsrat des Deutschlandradios hat eine vierköpfige Findungskommission eingesetzt. Bisher hieß es in den Medien, diese Kommission habe auf ihrer Suche diese vier Personen gefunden, die als Kandidaten für den Deutschlandradio-Intendantenposten in Frage kämen:

• Andreas-Peter Weber, Programmdirektor des Deutschlandradios,
• Stefan Raue, Chefredakteur des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR),
• Eckart Gaddum, Leiter der ZDF-Hauptabteilung „Neue Medien“ und
• Martin Hoffmann, Intendant und künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker (und früher einmal Programmgeschäftsführer des privaten Fernsehsenders Sat 1).

Eine offizielle Bestätigung des Deutschlandradios dazu gab es nicht. Im Rennen um die neuesten Exklusivmeldungen aus dem inneren Zirkel liefern sich bei dieser Thematik schon die ganze Zeit Joachim Huber („Tagesspiegel“) und Ulrike Simon (Ex-„Tagesspiegel“) ein Duell. Jetzt haben beide wieder mit ihren Informanten gesprochen. Resultat:

Auf tagesspiegel.de schreibt Joachim Huber am 22. März (17.39 Uhr):

„Zwei sind noch im Rennen: DLR-Programmdirektor Andreas-Peter Weber und Stefan Raue, Chefredakteur des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR).“

Bei rnd-news.de schreibt Ulrike Simon am 23. März (10.23 Uhr) in ihrer Online-Rubrik „Die Medienkolumne“:

„Von den ursprünglich vier Kandidaten sind zwei raus: Martin Hoffmann und Andreas-Peter Weber. Raue und Gaddum sind weiter im Rennen.“

Vielleicht ist das Fazit dieser Recherche-Ergebnisse: Martin Hoffmann ist nicht mehr im Rennen. Vielleicht. Das Rennen zwischen Huber und Simon geht auf jeden Fall auch weiter ;-)

23.03.2017 – MK

Print-Ausgabe 20-21/2019

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