Sascha Molina // NDR

05.11.2018 • Sascha Molina, 48, ist neuer Produktionsdirektor des Norddeutschen Rundfunks (NDR) in Hamburg. Er hat auf dieser Position am 1. November die Nachfolge von Michael Rombach, 51, angetreten, der Ende Oktober beim NDR ausgeschieden ist und zum 1. Januar 2019 als Produktionsdirektor zum ZDF nach Mainz wechselt (vgl. diese MK-Meldung). Der Verwaltungsrat des NDR hatte am 21. September auf seiner Sitzung in Hamburg dem Vorschlag von NDR-Intendant Lutz Marmor zugestimmt, Molina zum neuen Produktionsdirektor des öffentlich-rechtlichen Senders zu benennen.

Sascha Molina, gebürtig aus Eckernförde, wurde beim NDR von 1992 bis 1996 zum Kommunikationselektroniker ausgebildet, mit der Zusatzqualifikation Medienproduktion Bild und Ton. Anschließend studierte er an der Fachhochschule Hamburg Medienbetriebstechnik. Er schloss das Studium als Diplom-Ingenieur ab. Anschließend ging er zurück zum NDR und arbeitete dort unter anderem als Betriebsingenieur in der Abteilung ‘Kamera und Bild’ und als Gehobener Produktionsingenieur in der Abteilung ‘Aufzeichnung und Bearbeitung Fern­sehen’. Im Jahr 2007 übernahm er die Leitung dieser Abteilung. 2015 wurde Molina in der Produktionsdirektion, der mit 1400 Mitarbeitern größten Direktion des NDR, Chef der Hauptabteilung ‘Informations-, Medien- und Verbreitungstechnik’.

Der ausgeschiedene NDR-Produktionsdirektor Michael Rombach ist promovierter Physiker. Er wird beim ZDF die Nachfolge von Andreas Bereczky antreten, der bei dem Sender seit 2004 Produktionsdirektor ist und Ende 2018 mit 65 Jahren in den Ruhestand geht. Bereczky, der in Ungarn geboren wurde, hat an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen studiert und ist promovierter Diplom-Ingenieur. Rombach begann seine berufliche Laufbahn 1999 beim Südwestrundfunk (SWR) als Abteilungsleiter Unternehmensplanung und wurde im Jahr 2001 Leiter der SWR-Hauptabteilung ‘Zentrale Aufgaben’. 2007 war er dann als Produktionsdirektor zum NDR nach Hamburg gewechselt.

05.11.2018 – MK

Print-Ausgabe 23/2018

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