ARD-Jury nominiert vier Hörstücke für Prix Italia 2016

19.04.2016 •

Die Hörfunk-Jury der ARD für den Prix Italia hat vier Produktionen für den 68. Wettbewerb nominiert, der im September 2016 in Turin stattfindet. Wie der Südwestrundfunk (SWR) Mitte März mitteilte, entschied sich die Jury in der Kategorie Hörspiel für das vom Hessischen Rundfunk (HR) produzierte Stück „Ein verrauchtes Idyll“ von Robert Schoen (vgl. MK-Kritik). Nominiert in der Kategorie Radiofeature sind die Koproduktion „Angel Radio – Der Soundtrack der Erinnerungen“ (NDR/RBB/SWR) von Michael Lissek und das Deutschlandfunk-Feature „Was will dieses Grau’n bedeuten? Eine Al-Kaida-Geisel erzählt“ von Klaus Heymach und Susanne Sporrer. In der Kategorie Musik entschied sich die Jury für „Writing through Genesis“, eine HR-Produktion von Klaus Reichert mit Kompositionen von Alessandro Bosetti.

Die neunköpfige Jury tagte am 9. und 10. März in Baden-Baden unter dem Vorsitz von Johannes Weiß (SWR-2-Programmchef). Die weiteren Mitglieder der ARD-Jury für den Prix Italia 2016 waren Angela Kaiser (MDR), Werner Wittersheim (WDR), Ursula Ruppel (HR), Christiane Ohaus (NDR), Walter Weber (Radio Bremen) und Barbara Schäfer (Deutschlandradio) sowie der Hörfunkkritiker Christian Deutschmann („epd medien“, „FAZ“) und die Hörfunkkritikerin Bettina Schulte („Badische Zeitung“). Das Sekretariat für die Einreichungen des ARD-Hörfunks liegt beim SWR in Baden-Baden. Der Wettbewerb Prix Italia gilt als älteste und bedeutendste internationale Auszeichnung für Beiträge aus Radio, Fernsehen und Internet. Öffentlich-rechtliche und private Hörfunk- und Fernsehsender aus 45 Ländern sind Partner und ständige Mitglieder des Prix Italia; die Organisation und Geschäftsführung hat die italienische Rundfunkanstalt RAI.

19.04.2016

Print-Ausgabe 23/2019

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