Was man bei Radio Bremen als Digitalisierung feiern kann

18.05.2017 •

«Zum Thema RBB-Digitalisierung: Ohne dass ich dem RBB groß beispringe, würde ich sagen, dass, wenn man die Sendeanstalten vergleicht, der RBB in den letzten zwei Jahren auf die Füße gelangt ist, was die Finanzierung angeht. Das heißt, es war schlicht und ergreifend kein Geld da, um große Sprünge in Sachen Digitalisierung vorzunehmen. Es dem RBB jetzt als Vorwurf zu machen, dass man sich erst mal um andere Sachen gekümmert hat, finde ich ein bisschen schwierig. – [Zuruf von Stefan Förster (FDP)] – Radio Bremen ist so klein, dass man, wenn man dort mal einen neuen Computer hinstellt, das schon als Digitalisierung feiern kann. Das ist beim RBB ein bisschen was anderes von der Dimensionierung her.»

Stefan Gelbhaar, medienpolitischer Sprecher der Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin, am 3. Mai 2017 im ‘Ausschuss für Europa- und Bundesangelegenheiten, Medien’ (laut dem Wortprotokoll). In der Sitzung des Parlamentsausschusses reagierte Gelbhaar auf den FDP-Abgeordneten Stefan Förster, der erklärt hatte, im Gegensatz zu den anderen acht ARD-Anstalten sei die Digitalisierung beim RBB nicht so weit vorangekommen. Stefan Gelbhaar ist auch Mitglied im Rundfunkrat des RBB.  

18.05.2017 – MK