Anderweitige Tätigkeiten außerhalb des WDR

01.06.2017 •

«Anderweitige Tätigkeiten außerhalb des WDR dürfen den freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern grundsätzlich nicht zum Nachteil bei Beauftragungen durch den WDR gereichen. In den Fällen, in denen sich aus den Tätigkeiten von freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für andere Auftraggeber eine Beeinträchtigung der Tätigkeit für den WDR ergibt, kann und wird es dagegen zu einer Veränderung der Beauftragung bis hin zur Beendigung der Beauftragung durch den WDR kommen.

Eine Beeinträchtigung der Tätigkeit für den WDR ist anzunehmen, wenn durch die anderweitige Tätigkeit die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit des WDR tangiert wird. Schon der Anschein einer Beeinträchtigung von Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit kann gravierende Probleme in der öffentlichen Wahrnehmung des WDR haben und zu einer Beeinträchtigung seiner Glaubwürdigkeit führen. Eine solche Beeinträchtigung für den WDR kann sich sowohl aufgrund der Art der anderweitigen Tätigkeit als auch im Hinblick auf Auftraggeber/innen ergeben.

[...]

Damit es nicht zu einer Einschränkung oder Beendigung der Beauftragung durch den WDR auf Grund von Tätigkeiten für andere Auftraggeber kommen muss, wird den freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dringend empfohlen, sämtliche beabsichtigten anderweitigen Tätigkeiten rechtzeitig gegenüber dem WDR anzuzeigen. Für nach dem Tarifvertrag für auf Produktionsdauer Beschäftigte des WDR beschäftigte freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergibt sich eine entsprechende Verpflichtung aus Ziffer 10 des Tarifvertrages. Durch die frühzeitige Anzeige anderweitiger Tätigkeiten können mögliche Interessenkonflikte rechtzeitig erkannt und bei der Beauftragung durch den WDR berücksichtigt werden.»

Auszüge aus dem von WDR-Intendant Tom Buhrow mit Datum vom 29. Mai 2017 unterzeichneten „Merkblatt für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Anderweitige Tätigkeiten außerhalb des Westdeutschen Rundfunks“

01.06.2017 – MK

Print-Ausgabe 23/2019

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