Werner Doyé // ZDF

01.08.2019 •

Der Filmemacher und langjährige ZDF-Redakteur Werner Doyé ist am 26. Juli im Alter von 77 Jahren gestorben. Das teilte das ZDF am 31. Juli in Mainz mit. ZDF-Chefredakteur Peter Frey würdigte den Verstorbenen: „Als engagierter Journalist hat sich Werner Doyé um die Berichterstattung über deutsch-deutsche Themen verdient gemacht. Und als profilierter Filmemacher setzte er mit seinen Features und Reportagen immer wieder Glanzlichter.“

Werner Doyé wurde am 15. März 1942 in Hellenthal in der Eifel geboren. Er arbeitete nach einem Studium der Publizistik, Politologie und Geschichte ab 1968 für das ZDF-Landesstudio Berlin. Von 1970 bis 1978 war er dort für die aktuelle Berichterstattung aus West-Berlin zuständig, bevor er nach Mainz in die ZDF-Hauptredaktion Innenpolitik wechselte. Zehn Jahre lang moderierte Doyé das Magazin „Länderspiegel“, dessen Redaktion er auch leitete. In dieser Phase entwickelte er Reihen mit wie „Notizen einer Reise“, ein Format, das etwa anlässlich von Staatsbesuchen randständige Geschichten abseits des politischen Nachrichtenstroms erzählte. Oder wie „Brief aus der Provinz“, ein feuilletonistisches Format zum Programmausklang. Ab 1988 leitete Werner Doyé fünf Jahre lang das ZDF-Landesstudio in Hamburg, bevor er bis zu seiner Pension im Jahr 2000 als Chefreporter in der ZDF-Hauptredaktion Innenpolitik aktiv war.

01.08.2019 – MK

Werner Doyé (1942-2019)

Foto: ZDF/Renate Schäfer


Print-Ausgabe 24/2019

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