Simone Jost-Westendorf // Stiftung für Vielfalt und Partizipation, LfM

17.06.2015 •

Simone Jost-Westendorf hat am 15. Juni 2015 die Projektleitung der in Gründung befindlichen ‘Stiftung für Vielfalt und Partizipation’ übernommen. In Form einer gemeinnützigen Tochtergesellschaft der in Düsseldorf ansässigen Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) wird die Stiftung in näherer Zukunft ihre Arbeit vollständig aufnehmen. Der Gründungsprozess befindet sich in der Schlussphase. Geschäftsführer der Stiftung ist LfM-Direktor Jürgen Brautmeier, 60. Rechtsgrundlage für die Stiftung, die ihren Sitz innerhalb der LfM haben wird, ist das nordrhein-westfälische Landesmediengesetz

Die Regierungskoalition von SPD und Grünen hatte das Gesetz im Sommer 2014 so novelliert, dass die LfM die zusätzliche Aufgabe erhielt, „Vielfalt und Partizipation insbesondere im lokalen und regionalen Raum zu fördern“. Für die Umsetzung dieser Aufgabe ist die Stiftung zuständig, indem sie zunächst „den Transformationsprozess des lokalen und regionalen Journalismus in Nordrhein-Westfalen“ analysieren soll. Darauf basierend sollen, wie es im Gesetz weiter heißt, „Handlungsempfehlungen für die Gewährleistung von lokalem und regionalem Journalismus in Nordrhein-Westfalen und Anreize für eine Berichterstattung über den lokalen und regionalen Raum in Nordrhein-Westfalen im Rundfunk und den vergleichbaren Telemedien“ entwickelt werden.

Die neu geschaffene Projektleiterstelle für die Stiftung war von der LfM im Herbst vorigen Jahres öffentlich ausgeschrieben worden. Nach Angaben der Medienanstalt waren insgesamt rund 200 Bewerbungen eingegangen. Die Position ist zunächst auf zwei Jahre befristet und als Referentenstelle der LfM-Abteilung Förderung zugeordnet, die von Mechthild Appelhoff geleitet wird.

Simone Jost-Westendorf stammt aus dem Münsterland und hat Geschichte und Romanistik in Köln und Bordeaux studiert. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst beim WDR-Hörfunk, bevor sie zum deutsch-französischen Fernsehsender Arte kam. Dort leitete sie von 2003 bis 2008 die Redaktion der Publikation „Arte Magazin“, die der Kultursender seit Januar 1994 monatlich herausgibt. Ab dem Jahr 2009 arbeitete Jost-Westendorf von Berlin aus als Autorin und Producerin von Dokumentationen für öffentlich-rechtliche Fernsehsender. Im Jahr 2011 übernahm sie bei dem in Berlin ansässigen Online-Portal politik-digital.de die Redaktionsleitung.

17.06.2015 – MK

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