Götz Fritsch // Hörspielregisseur

31.08.2018 • 1972 hat er mit „Faust 3“ von Peter Turrini sein erstes Hörspiel inszeniert, 2017 mit „Nein heißt Nein“ von Thilo Reffert sein letztes. Am 12. August ist der Regisseur Götz Fritsch im Alter von 75 Jahren nach langer schwerer Krankheit in Wien gestorben. In 45 Jahren hat Götz Fritsch mehr als 300 Hörspiele inszeniert. Der gebürtige Berliner, der seit 1972 in Wien lebte, wurde für seine sensiblen und genauen Inszenierungen mehrfach preisgekrönt, darunter sieben Mal mit dem Publikumspreis „Hörspiel des Jahres“ des Österreichischen Rundfunks (ORF). Als Mitorganisator der österreichischen Hörspieltage hat er sich in den letzten Jahren für die wohl interessanteste Diskussionsplattform im deutschsprachigen Raum zum Themenbereich Hörspiel engagiert. Sein Credo hat er so formuliert: „Hörspiel ist eine seltsame Kunst, man kann einen mittelklassigen Film durchaus genießen, ein mittelklassiges Hörspiel ist einfach langweilig.“

31.08.2018 – jm/MK

Print-Ausgabe 22/2018

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