Barbara Schäfer, Sabine Küchler,
Elisabeth Panknin // Deutschlandfunk
Martin Zeyn // BR

14.02.2014 •

Barbara Schäfer, 52 hat am 15. Januar beim Deutschlandfunk (DLF) die Leitung der Abteilung ‘Feature/Hörspiel/Hintergrund Kultur’ übernommen. Die Hörspielredaktion des DLF leitet seit dem 1. Februar Sabine Küchler, 48, die auf Elisabeth Panknin, 65, folgt, die zum Jahresende 2013 in den Ruhestand gegangen ist.

Barbara Schäfer begann ihre Hörfunkarbeit beim alternativen Berliner Sender Radio 100. Danach war sie als Regie- und Redaktionsassistentin beim damaligen Sender Freies Berlin (SFB) tätig. Bei der WDR-Jugendwelle 1Live baute sie den Sendeplatz „Lauschangriff“ (heute „Soundstories“) mit auf, anschließend arbeitete sie zehn Jahre lang als Chefdramaturgin in der Abteilung ‘Hörspiel und Medienkunst’ des Bayerischen Rundfunks (BR). Außerdem führte sie Regie bei Hörspielproduktionen wie zum Beispiel „Last Words“ von William S. Burroughs und „wir schlafen nicht“ von Kathrin Röggla. Die letzten acht Jahre verantwortete sie das „Nachtstudio“ des BR, den Sendeplatz für Radioessays im Kulturprogramm Bayern 2. Auf diesem Posten folgte ihr Martin Zeyn, Jg. 1964.

Sabine Küchler ist seit 1993 Redakteurin beim Deutschlandfunk, wo sie das kulturelle Feature betreute und das sonntägliche Gesprächsformat „Zwischentöne“ moderiert. Sie ist Autorin zweier Hörspiele („Die Glücklichen“, „Uhrenvergleich“) und war die verantwortliche Dramaturgin für das Hörspiel „Traumrollen“ von Jean-Claude Kuner, das von der Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Jahres 2013 gewählt wurde (vgl. FK-Heft Nr. 4/14).

Von der im vergangenen Jahr heftig umstrittenen Überlegung, die Hörspielabteilungen des Deutschlandfunks und der ARD-Anstalt Saarländischer Rundfunk (SR) künftig gemeinsam von einer Redakteurin betreuen zu lassen, hat man nun abgesehen. Stattdessen wurde eine verstärkte Kooperation beider Abteilungen angekündigt, bei der dem Saarländischen Rundfunk unter anderem Produktionskapazitäten in beiden Häusern des Deutschlandradios (Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur) zur Verfügung gestellt werden sollen. SR-Intendant Thomas Kleist freut sich, dass damit „kostenintensive Investitionen in die Technik“ vermieden werden können, während Deutschlandradio-Intendant Willi Steul darauf hofft, dass „unser ‘Tafelsilber Hörspiel’ damit gestärkt“ werde.

• Text aus Heft Nr. 7/2014 der Funkkorrespondenz (heute: Medienkorrespondenz)

14.02.2014 – MK