Wunsch und Wirklichkeit

Zum 20. Jahrestag des Sendestarts von Arte

Von Dietrich Schwarzkopf
25.05.2012 •

Der deutsch-französische Kulturkanal Arte hat im Herbst 2010 sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Was damals gefeiert wurde (vgl. FK-Heft Nr. 42/10), war allerdings die Unterzeichnung des zwischenstaatlichen Vertrags durch Frankreich und Deutschland vom 2. Oktober 1990. Seinen Programmbetrieb nahm der öffentlich-rechtliche Fernsehsender erst am 30. Mai 1992 auf. Das Jubiläum der Aufnahme des Sendebetriebs vor 20 Jahren, also der Sichtbarwerdung von Arte auf dem Fernsehschirm und damit für den Zuschauer, steht also in diesen Tagen an. Im folgenden Artikel für die FK blickt Dietrich Schwarzkopf, 85, als unmittelbar Beteiligter auf den Sendestart des deutsch-französischen Kulturkanals zurück. Schwarzkopf – von 1979 bis 1992 auch ARD-Programmdirektor – war von 1991 bis 1994 Vizepräsident von Arte. Und er erinnert sich, dass der Sendebeginn keine leichte Geburt war. • FK

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„Mes condolences.“ Mit dieser französischen Beileidsbekundung. begrüßte mich am Abend des 30. Mai 1992 auf der Place Broglie vor der Straßburger Oper Albert Scharf, Intendant des Bayerischen Rundfunks (BR) und Präsident der europäischen Rundfunkunion EBU. Er bezog sich auf den Gala-Abend in der Opéra du Rhin, mit dessen Live-Übertragung Arte soeben sein Sendeprogramm eröffnet hatte. Scharf fand die Veranstaltung missglückt, andere fanden sie nicht voll geglückt. Aber Arte hatte immerhin seine dritte Existenz- und Aktivitätsstufe erreicht.

Am 2. Oktober 1990, einen Tag vor der deutschen Wiedervereinigung, hatten die Ministerpräsidenten der westdeutschen Bundesländer (einschließlich Berlins) und Vertreter der Französischen Republik in Berlin einen zwischenstaatlichen Vertrag über die Errichtung eines gemeinsamen Europäischen Kultur-Kanals (EKK) unterzeichnet. Das war die Geburtsstunde des Fernsehsenders Arte, der damals aber noch nicht so hieß. Nach der Wiedervereinigung traten die neuen Bundesländer dem Vertrag bei.

Humor – das ging besonders schief

Den Vertrag zwischen dem Kultursender La Sept, dem künftigen französischen Arm von Arte, und der inzwischen gegründeten Gesellschaft Arte Deutschland über die Gründung der Europäischen Wirtschaftlichen Interessenvereinigung ARTE (= Association Relative à la Télévision Européenne) unterschrieben am 30. April 1991 im elsässischen Straßburg die Vertreter beider Seiten. Gesellschafter von Arte Deutschland waren die ARD-Landesrundfunkanstalten und das ZDF.

Arte, mit Sitz in Straßburg, begann seine Ausstrahlung am 30. Mai 1992, zunächst nur mit einem Programm von täglich 19.00 bis 24.00 Uhr. Empfangbar war der Sender in Deutschland im Kabel und in beiden Staaten über die Satelliten TDF 1 und Kopernikus. Die terrestrische Ausstrahlung in Frankreich begann am 28. September 1992 auf dem Sendekanal, den bis dahin der kommerzielle Sender La Cinq benutzt hatte. Insbesondere das Septemberdatum mit der vierten Realisierungsstufe war von innenpolitischer Bedeutung. Bis zu diesem Datum hatte Arte noch eine Fülle von Schwierigkeiten zu bestehen und es war nicht sicher, dass sie alle bewältigt werden könnten.

Der Eröffnungsabend schien zu zeigen, dass die deutschen und die französischen Vorstellungen davon, wie ein Kulturfernsehprogramm aussehen sollte, kaum miteinander zu vereinbaren wären. Seinerzeit war der Vorsitzende der Mitgliedervollversammlung, des obersten Arte-Gremiums, Intendant Willibald Hilf vom damaligen Südwestfunk (SWF). Hilf hätte es am liebsten gesehen, wenn das Eröffnungsprogramm aus einer Rede von ihm und einer französischen Rede bestanden hätte, umrahmt von Orchestermusik. Der Arte-Präsident und vormalige La-Sept-Chef Jerôme Clément wollte an diesem Auftaktabend ein vielfältiges, buntes, multinationales, freches und auch kritisches Programm bieten, etwas neues, was zeigen sollte, wie originell Arte sein kann.

Nicht von Rundfunkleuten erfunden

Humor sollte auch eine wichtige Rolle spielen, und das ging besonders schief. Zum Auftakt ahmten ein deutscher und ein französischer Kabarettist Bundeskanzler Helmut Kohl und Staatspräsident François Mitterand, die beiden Arte-Gründungsväter, jeweils in Ausdrucksweise und Stimme nach. Inhaltlich war das in der Tat ganz originell, ein Spiel mit Lehnwörtern der jeweils anderen Sprache, bezogen auf Arte. Nur begriffen das die Zuhörer nicht und Clément notiert dazu in seinem im vorigen Jahr erschienenen Erinnerungsbuch „Le choix d‘arte“ (Édition Grasset & Fasquelle): „Der Abend fing schlecht an.“ Das sei deutscher Humor gewesen und Humor lasse sich eben nicht von einem Land ins andere übertragen.

Jedenfalls fanden Franzosen die Darbietung albern und Deutsche hielten sie für zu respektlos. Einige kulturelle Prominenz trat auf. Doch der Humor von Wolf Biermann kam bei den Franzosen nicht an. Für zum Auftakt nicht ganz geeignet hielt man hier und da auf beiden Seiten Axel Cortis Überlegung, ob Arte vielleicht der Sanktionierung der Dummheit auf allen anderen Kanälen diene. Der Auftritt eines in Frankreich bekannten Artisten mit einem Pferd, das einen Stepptanz aufführte, riss eine neben mir sitzende französische Staatssekretärin zu Wonnejuchzen hin, während Deutsche darin eine strafbare Tierquälerei sahen. Anschließend plauderte man unter einem großen weißen Zelt vor der Oper nach Sprachgruppen getrennt bei viel Champagner.

Der Ablauf war schlecht vorbereitet, wurde zuletzt hastig zusammengestückelt. Der französische Arte-Programmdirektor André Harris hatte am Vorabend dem Sendepräsidenten Clément mitgeteilt, man sei nicht fertig und „Fanfaren zum Auftakt“ seien ohnehin nicht gut. Die an sich Arte-freundliche Zeitung „Les Dernières Nouvelles d‘Alsace“ beanstandete am nächsten Morgen unter der Überschrift „La Grande Muette“ (Die große Stumme), man habe in der ersten halben Stunde der Übertragung nichts gehört und danach sehr wenig.

Deutscher Soldat dringt in französische Idylle ein

Die erhoffte große Prominenz-Präsenz fiel aus. Es fehlten nicht nur Kohl und Mitterand, mit denen man ohnehin nicht ernstlich gerechnet hatte (Mitterand war krank), sondern auch sämtliche deutsche Ministerpräsidenten, der ZDF-Intendant, die ARD-Intendanten (außer Hilf und Scharf) und der französische Kultusminister Jack Lang. Man konnte dies als Zeichen dafür werten, dass sich Arte noch nicht allgemeiner Beliebtheit erfreute. In den obersten Rängen der deutschen Rundfunkhierarchie war die Vorstellung verbreitet, man habe sich einem Oktroi des Staates gefügt – Arte war nicht von Rundfunkleuten erfunden worden. Außerdem sei fraglich, ob man mit den Franzosen je zurechtkomme. Die innenpolitischen Schwierigkeiten von Arte in Frankreich verfolgte man mit Sorge und auch mit etwas Schadenfreude. Bei den ARD-Intendanten gab es starke Befürworter und große Skeptiker.

Die Front der Arte-Kritiker und -Gegner in Frankreich war eindrucksvoll. Jerôme Clément beschreibt sie in seinem Buch: Konservative, die drohten, im Fall ihres nächsten Wahlsieges den sozialistischen Unfug Arte wieder abzuschalten, sozialistische Parteifreunde Mitterands, die dessen Initiative für unglücklich, weil letztlich nicht für erfolgreich umsetzbar hielten, sich wieder regende Deutschenfeinde, Kulturelitisten, die den Verlust des höchst anspruchsvollen Senders La Sept beklagten, und Anhänger des populären Kommerzsenders La Cinq, die keinen europäischen Kultursender auf dessen Kanal wünschten.

Deutschfeindlichkeit zu Lasten Artes äußerte sich in einigen Fällen brutal. Ein Artikel im Sonntagsblatt „Le Journal du Dimanche“ war überschrieben mit: „Arte, die Sprache von Goebbels“. Ein kommerzieller Fernsehsender strahlte einen kurzen Sketch aus, der eine französische Familie zeigte, die friedlich ihr sonntägliches Huhn verzehrt. Plötzlich dringen deutsche Soldaten in die idyllische Szenerie ein, werfen alles, was auf dem Tisch steht, auf die Erde und schreien: „Achtung, hier kommt Arte!“ Clément wertete solche Ausbrüche als Indizien für generelle Fremdenfeindlichkeit.

Das Arte-Programm auf Kanal 5 schien dem sozialistischen Kultusminister Jack Lang ernsthaft Sorge zu bereiten. Er ließ es sich in seinem Ministerbüro von Jerôme Clément erläutern – ein Vorgang, den man sich vergleichsweise beim deutschen Fernsehen nicht vorstellen kann – und fragte, so schildert es Clément, ob denn die Arte-Programme auf beiden Seiten des Rheins gleichzeitig ausgestrahlt würden und, wenn ja, ob dies bedeute, dass französische Fernsehzuschauer um 20.45 Uhr (Beginn des Hauptabendprogramms in Frankreich) bei sich zu Hause deutsche Programme zu sehen bekämen. Clément: „Das ist das Prinzip.“

Ernsthafte Sorge beim französischen Kulturminister

Lang entgegnete: „Das kommt nicht in Frage. Unmöglich!“ Clément erwiderte: „Im Berliner Vertrag vom 2. Oktober 1990, den Frankreich unterschrieben hat, ist es so vereinbart.“ Daraufhin Lang: „Aber auf dem fünften Kanal kann man so etwas nicht zeigen, man muss auseinanderschalten, wenigstens zur Hauptsendezeit.“ Clément verließ am Ende das Büro des Ministers mit dem Ansinnen (oder der Weisung), für ein Auseinanderschalten in der Primetime zu sorgen. Es war damit zu rechnen, dass die deutsche Seite dem nicht zustimmen würde.

Clément gewann den Eindruck, dass man in der Umgebung von Präsident Mitterrand mit ihm nicht zufrieden war. Angelastet wurden ihm, wie er in seinem Buch schreibt, ein schlecht vorbereiteter Eröffnungsabend, technische Schwächen, Probleme der Zweisprachigkeit, Zwist mit Programmdirektor André Harris, Unfähigkeit, die Mannschaft zusammenzuhalten. Namen möglicher Nachfolger zirkulierten bereits. Clément seinerseits sah die Schuld für die meisten Mängel bei Harris, der ein guter Analytiker, aber kein guter Chef sei. Er bat um ein Gespräch mit François Mitterand, das dann am 5. Juni 1992 auch zustande kam. An Details kann sich Clément nicht erinnern; im Rückblick erscheint ihm die Unterredung harmlos. Ihm blieb jedoch offenbar die Vorstellung, er müsse etwas Signalhaftes tun, um das Vertrauen bei Präsident und Regierung zu stärken oder wiederherzustellen. Er beschloss, Harris zu ‘opfern’.

Zur Abberufung des Programmdirektors, eines Vorstandsmitglieds, benötigt der Arte-Präsident die Abstimmung mit dem Vizepräsidenten – was meine damalige Funktion war – und vor allem die Zustimmung der Mitgliederversammlung, die die Vorstandsmitglieder berufen hat. Als Vizepräsident teilte ich Cléments Kritik an Harris, glaubte aber nicht, dass die Vertreter von ARD und ZDF in der Mitgliederversammlung einverstanden wären.

Clément machte sich daran, die deutsche Zustimmung herbeizuführen. Zusammen mit dem französischen Vizepräsidenten der Mitgliederversammlung, Daniel Toscan du Plantier, suchte er ZDF-Intendant Dieter Stolte in Mainz auf, den er, offenbar wegen der zentralistischen – und daher vertrauenerweckend erscheinenden – Struktur des ZDF für den mächtigsten Rundfunkintendanten hielt. Stolte weigerte sich entschieden, den gerade erst berufenen Harris abzulösen, der zudem bei den Mitarbeitern beider Nationen im Straßburger Arte-Domizil beliebt war und die Berechtigung der ihm von Clément genannten Gründe für seine Entlassung nachdrücklich bestritt.

Enttäuscht analysierten Clément und Toscan du Plantier Stoltes Haltung und kamen – nach Cléments Darstellung – zu dem Schluss: Stolte hat, typisch für die Nachkriegsdeutschen, hohen Respekt in Bezug auf Institutionen und Verträge. Doch er ist auch Realist, der sich Tatsachen beugt. Also muss man Tatsachen schaffen, das heißt, Harris muss freiwillig zurücktreten, dann kann ihn Stolte nicht halten. Harris zum Rücktritt zu bewegen, war schwierig, aber es gelang schließlich, ganz offenbar mit entsprechenden wirtschaftlichen Zusagen.

Standhaftigkeit und Identitätsverlust

Woher aber nun schnell einen Nachfolger nehmen? Clément erschien der ihm bis dahin nicht bekannte Alain Maneval geeignet. Er brachte hauptsächlich Radioerfahrung mit, kannte sich aus bei Chansons, Rockmusik und Spielfilmen, hatte aber auch bei einem Fernsehsender in Marokko gearbeitet, der besonders bei jungen Leuten beliebt war, und er galt als phantasiebegabt und kreativ. In der Arte-Mitgliederversammlung am 12. August 1992 in Baden-Baden stellte Maneval sich vor. Clément beschreibt seinen Auftritt: „Groß, mager, mit rasiertem Kopf, einem großen Ring im Ohr, bunt gekleidet, gelinde gesagt: ein Kontrast zum Rest der Versammlung.“

Den deutschen Teilnehmern musste Maneval wie eine Verkörperung der – von ihnen klar abgelehnten – Tendenz erscheinen, Arte im Hinblick auf die in Frankreich bevorstehende Ausstrahlung auf dem fünften Kanal mit dessen unterhaltungsgewohntem Publikum stärker für Unterhaltung zu öffnen. Seine Antworten bei einer langen und gezielten Befragung schienen jedoch diesen deutschen Verdacht nicht zu bestätigen und so erklärte Stolte, wenn die französische Seite Maneval akzeptiere, stimme auch die deutsche zu. Der neue Programmdirektor wurde einstimmig berufen. So konnte Jerôme Clément vor Beginn der terrestrischen Ausstrahlung, der vierten Aufbaustufe von Arte, seinen französischen Kritikern eine personelle Veränderung vorweisen, die wohl auch Kultusminister Jack Lang gefiel. Dessen Wunsch nach Auseinanderschaltung („décrochage“) des deutschen und des französischen Arte-Programms in der Hauptsendezeit wurde freilich von der deutschen Seite mit aller Härte zurückgewiesen.

Die französische Volksabstimmung über den Maastricht-Vertrag zur Europäischen Union am 20. September 1992 fiel zugunsten des Vertrags und damit gegen die französischen Europakritiker aus. Hätte Arte die terrestrische Ausstrahlung vor dem 20. September begonnen, so hätte der Europasender in den Verdacht geraten können, ein Propagandainstrument der Maastricht-freundlichen französischen Regierung zu sein. Spott über Arte als „Maastricht TV“ hatte es hier und da gegeben, aber es reichte nicht zum Propagandavorwurf. Arte begann sein Programm auf dem fünften Kanal mit einem Film des deutschen Regisseurs Wim Wenders. Und Clément konnte zufrieden feststellen: „Der Sender hat seinen Stil gefunden“ – bis zur nächsten Debatte über den Stil.

Die Geschichte des Starts von Arte illustriert das Verhältnis von Staat und öffentlichem Rundfunk in Frankreich und die sich daraus ergebende Schwierigkeit für die französische Seite, zu verstehen, dass die durch einen zwischenstaatlichen Vertrag gesicherte Unabhängigkeit Artes vom Staat die Einpflanzung eines Modells nach dem Muster des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks in das französische Rundfunksystem bedeutet. Zugleich zeichnete sich ab, dass die Balance zwischen Artes allgemein anerkanntem Kulturanspruch und der Notwendigkeit, dass sich der Sender – auch angesichts digital vermehrter Programmauswahl vor allem in Frankreich – in der Akzeptanz zu behaupten hat, Gegenstand einer fortdauernden Debatte sein würde.

Immer wieder hat Arte im Programm Akzente gesetzt, die Aufmerksamkeit schaffen und zugleich den Zugang erleichtern sollen. Ein viel erörtertes Beispiel war der Einsatz der britischen 70er-Jahre-Kultserie „Mit Schirm, Charme und Melone“. Doch nicht alles, was einmal Kult war, ist es heute noch. Vom Auftrag eines Kultursenders her ist die Ausstrahlung von Spielfilmklassikern gewiss eine legitime Attraktion. Der europäische Kulturkanal Arte könnte vielleicht überlegen, ob es ihm gut anstünde, wenn er der Ort ist, an dem man die europäischen Filmklassiker findet, die anderswo rar geworden sind, weil bei den Privaten Hollywood-Gedränge herrscht und die Öffentlich-Rechtlichen viel Platz für deutsche Spielproduktionen brauchen. Seit 20 Jahren ist Arte nun auf Sendung, agiert auf dem Fernsehmarkt, will hier seinen Anspruchswunsch umsetzen und sieht sich doch mit der Programmwirklichkeit konfrontiert. Immer wieder mal muss Arte, so standhaft der Sender vielleicht sein möchte, ein Stück von seiner Ursprungsidentität aufgeben. So hat der Kampf um die Akzeptanz des Publikums dazu geführt, dass die Auseinanderschaltung des Programms zur Hauptsendezeit in Deutschland und Frankreich seit Januar 2010 Realität geworden ist. Als Konzession an die Publikumsgewohnheiten hierzulande beginnt die deutsche Arte-Primetime seither um 20.15 Uhr.

• Text aus Heft Nr. 21-22/2012 der Funkkorrespondenz (heute: Medienkorrespondenz)

25.05.2012/MK
Senderlogo Abb.: Screenshot

Print-Ausgabe 10/2019

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