Landesmedienanstalten: Cornelia Holsten gibt Vorsitz von DLM und ZAK Ende 2019 ab

08.07.2019 •

Bei der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) muss Anfang Januar 2020 das Vorsitzamt neu besetzt werden. Gleiches gilt für die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Medienanstalten. Zum Jahresende 2019 gibt Cornelia Holsten, Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt (Brema), beide Vorsitzämter ab, die sie seit Anfang 2018 innehat. Die Pressestelle der Brema bestätigte auf MK-Nachfrage, dass Holsten nicht für ein weiteres und damit drittes Jahr den Vorsitz von DLM und ZAK übernehmen wolle. Laut dem Statut der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) kann der Vorsitz in beiden Ämtern um ein drittes Jahr verlängert werden. In der Regel wechselt der Vorsitz bei der DLM und der ZAK alle zwei Jahre. Wer künftig Vorsitzender der beiden Gremien wird, ist noch offen.

Als Cornelia Holsten Anfang Januar 2018 den Vorsitz von DLM und ZAK übernahm, war sie die erste Frau in diesen Positionen. Die 49-jährige Juristin ist seit Juli 2009 Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt, der kleinsten der hiesigen 14 Medienbehörden. Holsten war damals die erste Frau, die die Leitung bei einer der deutschen Landesmedienanstalten übernahm, die ab Mitte der 1980er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland errichtet wurden. Bevor Cornelia Holsten zur Brema kam, war sie Richterin am Landgericht Bremen und als selbständige Rechtsanwältin für Medienrecht tätig. Bei der Brema hat am 1. Juli 2019 ihre dritte fünfjährige Amtsperiode als Direktorin begonnen.

08.07.2019 – vn/MK

Print-Ausgabe 19/2019

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