Bischof Gebhard Fürst gibt Vorsitz der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz ab

16.09.2021 •

Gebhard Fürst, 72, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, gibt den Vorsitz der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz und damit das Amt als Medienbischof der katholischen Kirche ab. Nach 15 Jahren in dieser Funktion werde Bischof Fürst das Amt „aus Altersgründen“ abgeben, wie das Bistum Rottenburg-Stuttgart am 15. September auf seiner Internet-Seite bekannt gab. Wer Bischof Fürst im Vorsitz der Publizistischen Kommission der, soll auf der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda (20. bis 23. September) in einer Wahl entschieden werden.

Gebhard Fürst, geboren am 2. Dezember 1948, ist seit dem Jahr 2000 Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Im September 2006 wurde er von der Herbstvollversammlung der Bischöfe zum Vorsitzenden der Publizistischen Kommission gewählt. Er wurde seinerzeit Nachfolger von Friedrich Ostermann, damaliger Weihbischof in Münster. Die Publizistische Kommission hat normalerweise sechs Mitglieder, wobei seit 2019 das stellvertretende Vorsitzamt vakant ist, nachdem Konrad Zdarsa in dem Jahr altersbedingt sein Amt als Bischof von Augsburg abgab und in der Folge aus der Publizistischen Kommission ausschied. Sein Platz ist bisher nicht wieder besetzt. Neben dem scheidenden Vorsitzenden Fürst gehören der Kommission derzeit noch folgende Mitglieder an: Ulrich Neymeyr, Bischof von Erfurt, Robert Brahm, Weihbischof in Trier, Dominikus Schwaderlapp, Weihbischof in Köln, und Rupert Graf zu Stolberg, Weihbischof in München und Freising.

16.09.2021 – MK

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