Rolf Zurbrüggen, Heinz Kowalski, Silke Gorißen // WDR

20.03.2020 •

Rolf Zurbrüggen, Jg. 1958, ist beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) neuer stellvertretender Vorsitzender des Rundfunkrats. In der Sitzung des Gremiums am 27. Februar in Köln wurde Zurbrüggen mehrheitlich gewählt. Zurbrüggen ist vom Landesverband der Volkshochschulen von Nordrhein-Westfalen in den Rundfunkrat entsandt. Er arbeitet seit 1991 bei der Volkshochschule Warendorf, deren Direktor er seit 1998 ist. Im WDR-Rundfunkrat konnte sich Zurbrüggen gegen Heinz Kowalski, den zweiten Bewerber um die Stellvertreterposition, durchsetzen. Kowalski gehört dem Rundfunkrat als Vertreter von mehreren Naturschutzverbänden an. Mit der Wahl von Rolf Zurbrüggen besteht das Präsidium des Aufsichtsgremiums wieder aus drei Personen, das heißt aus dem Vorsitzenden und dessen zwei Stellvertretern. Ab Ende 2019 war eine der beiden Stellvertreterpositionen vakant.

Andreas Meyer-Lauber, früherer Vorsitzender des Landesbezirks NRW des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und Mitglied der SPD, leitet seit Dezember 2016 den WDR-Rundfunkrat. Seit demselben Zeitpunkt ist die Kommunikationsberaterin Dagmar Gaßdorf stellvertretende Rundfunkratsvorsitzende. Damals war außerdem Silke Gorißen, die der CDU angehört, zur weiteren stellvertretenden Rundfunkratsvorsitzenden gewählt worden. Im Dezember 2019 war die Rechtsanwältin aus dem WDR-Rundfunkrat ausgeschieden, weshalb die Neubesetzung der Stellvertreterposition anstand. Gorißen verließ den Rundfunkrat, weil sie von dem Gremium in den neu zu besetzenden Verwaltungsrat des öffentlich-rechtlichen Senders gewählt worden war (vgl. MK-Artikel).

20.03.2020 – MK