Olaf Bock // WDR
Griet von Petersdorff // RBB

22.09.2017 • Olaf Bock vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) ist seit dem 1. September neuer Leiter des ARD-Fernsehstudios Warschau. Bock folgte auf Griet von Petersdorff vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Mit dem personellen Wechsel ist auch die Federführung des Fernsehstudios in der polnischen Hauptstadt turnusgemäß vom RBB an den WDR übergegangen (der Wechsel erfolgt alle fünf Jahre).

Olaf Bock, geb. am 4.5.1966 in Düsseldorf, arbeitete bereits während seines Studiums der Germanistik, Politik und Medienwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf für verschiedene Zeitungen und Rundfunksender. Nach Stationen beim ZDF, dem evangelischen Kirchenfunk und dem WDR begann er 1996 ein Volontariat beim WDR in Köln. Hier war er ab 1998 im Fernsehbereich tätig, unter anderem als Redakteur, Reporter und Chef vom Dienst (CvD) beim ARD-„Morgenmagazin“. 2007 arbeitete Bock für mehrere Monate im ARD-Studio Paris. Im Anschluss ging er für fünfeinhalb Jahre als Korrespondent ins ARD-Studio Moskau. Nach seiner Rückkehr aus der russischen Hauptstadt 2012 arbeitete er beim WDR als CvD und Reporter, bevor er nun als ARD-Korrespondent und Studioleiter nach Warschau wechselte.

Griet von Petersdorff, geb. am 19.7.1962 in Hildesheim, ist jetzt zum RBB zurückgekehrt, für den sie vor ihrem Einsatz in der polnischen Hauptstadt als Redakteurin und Reporterin tätig war. Leiterin des ARD-Studios Warschau war sie ab dem 1. September 2014 (vgl. FK-Heft Nr. 41/14). Seit 2004 hatte von Petersdorff bereits regelmäßig den jeweiligen ARD-Korrespondenten in Polen vertreten. Ihre journalistische Laufbahn hatte sie nach einem Studium der Geschichte (Schwerpunkt Osteuropa), der Evangelischen Theologie, der Politik und des Fachs Französisch 1993 beim damaligen Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) begonnen, einer der Vorgängeranstalten des RBB.

22.09.2017 – MK

Print-Ausgabe 25-26/2017

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