Michael André // WDR

30.10.2020 •

Michael André, langjähriger Mitarbeiter des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Köln, ist am 4. Juni 2020 im Alter von 71 Jahren gestorben. André arbeitete ab September 1992 zunächst in der WDR-Pressestelle, wo er ab Januar 1993 für die Produktionsbereiche ‘Fernsehspiel, Unterhaltung und Tagesprogramme’ zuständig war. 1997 wechselte er in die WDR-Redaktion ‘Fernsehfilm, Kino und Serie’. Hier betreute er in den folgenden Jahren als Redakteur und Dramaturg bis zu seinem Ruhestand viele und teils preisgekrönte Fernsehfilm Projekte des Senders, darunter „Jahrestage“, „Der Stich des Skorpion“, „Stauffenberg“, „Die Mauer – Berlin ’61“, „Neue Vahr Süd“ und „Operation Zucker“. Auch für diverse internationale Kino-Koproduktionen unter WDR-Beteiligung war er mitverantwortlich, etwa für Filme von Fatih Akin, Michael Haneke, Ken Loach oder Lars von Trier. Bevor Michael André, der am 18. November 1948 in Vlotho (Kreis Herford) geboren wurde, 1992 zum WDR wechselte, hatte er in Düsseldorf für die „Westdeutsche Zeitung“ gearbeitet, bei der er ab 1987 das damalige Fernsehressort des Blattes leitete und für die er auch medienpolitische Texte schrieb.

30.10.2020

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