Klaus Sondergeld, Viola Falkenberg, Martin Dembski, Ellen‑Anna Best // Radio Bremen

31.07.2020 •

Klaus Sondergeld, 67, ist im Amt als Vorsitzender des Rundfunkrats von Radio Bremen bestätigt worden. Er wurde in der konstituierenden Sitzung des Gremiums am 4. Juni in Bremen für die neue vierjährige Amtsperiode wiedergewählt. Sondergeld ist seit 2016 Vorsitzender des Radio-Bremen-Rundfunkrats, dem aktuell 31 Mitglieder aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen angehören. In den Rundfunkrat entsandt ist Sondergeld von der Stadtgemeinde Bremen. Der wiedergewählte Vorsitzende war bis 2016, als er in den Ruhestand ging, Mitglied der Geschäftsführung der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, einer landeseigenen Gesellschaft.

Klaus Sondergeld, geb. am 24.6.1953, studierte in Münster Politikwissenschaft, Geschichte und Publizistik. Sein Studium schloss er mit der Promotion ab (der Titel seiner Dissertationsschrift lautete: „Die Wirtschafts- und Sozialberichterstattung in den Fernsehnachrichten: eine theoretische und empirische Untersuchung zur politischen Kommunikation“). Seine berufliche Laufbahn startete Sondergeld im Jahr 1983, als er Leiter der Pressestelle der Universität Bremen wurde. 1986 wechselte er zum damaligen Süddeutschen Rundfunk (SDR), wo er zunächst als Redakteur in der TV-Wissenschaftsredaktion arbeitete und später Redakteur mit besonderen Aufgaben war. Im Jahr 1990 wurde er dann Sprecher der SPD-geführten Bremer Senatsregierung, bevor er 1999 die Leitung der Bremen Marketing GmbH übernahm, die dann 2009 in der neuen Wirtschaftsförderung Bremen GmbH aufgegangen ist.

Stellvertretende Vorsitzende des Radio-Bremen-Rundfunkrats ist nun Viola Falkenberg, 59. Sie wurde in der Sitzung des Rundfunkrats gewählt, die am 25. Juni in Bremen stattfand. Falkenberg ist als Journalistin, Autorin und Dozentin tätig und wurde von der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union Bremen in den Rundfunkrat entsandt. Den stellvertretenden Rundfunkratsvorsitz übernahm Falkenberg von Martin Dembski, 48, der dieses Amt im Juli 2016 übernommen hatte. Dem neuen Rundfunkrat gehört Dembski nicht mehr an. Er war ab 2008 und damit insgesamt zwölf Jahre lang Mitglied des Gremiums als Vertreter der Bremischen Evangelischen Kirche. Laut dem Radio-Bremen-Gesetz ist die Mitgliedschaft im Rundfunkrat auf maximal zwölf Jahre begrenzt.

Viola Falkenberg wird den stellvertretenden Vorsitz des Radio-Bremen-Rundfunkrats nur bis August 2021 innehaben. Dann muss sich aufgrund der Zwölf-Jahre-Regelung ebenfalls aus dem Gremium ausscheiden. Falkenberg war von 2000 bis 2009 Rundfunkratsmitglied und ist es seit dem Jahr 2018 wieder. Der Rundfunkrat von Radio Bremen wählte in seiner Sitzung am 25. Juni bereits Ellen-Anna Best zur künftigen stellvertretenden Vorsitzenden des Gremiums und damit zu Falkenbergs Nachfolgerin. Best ist Richterin und Vizepräsidentin des Bremer Amtsgerichts. Sie ist neues Mitglied des Rundfunkrats, in den sie vom Ausschuss für Wissenschaft, Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit der Bremischen Bürgerschaft gewählt wurde.

31.07.2020 – MK