Julia Krittian, Walter Kehr // MDR

22.11.2019 •

Julia Krittian, 39, ist beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in Leipzig seit Anfang November neue Leiterin der Hauptabteilung Kommunikation. Sie ist nun auch Unternehmenssprecherin der Drei-Länder-Anstalt für Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Julia Krittian folgte auf beiden Positionen Walter Kehr nach, der Ende Oktober im Alter von 65 Jahren in den Ruhestand trat. Um den personellen Wechsel entsprechend zu organisieren, war Krittian bereits im Oktober zusammen mit Kehr für die Hauptabteilung Kommunikation und die Pressearbeit des Senders zuständig.

Krittian, 1980 in Karlsruhe geboren, studierte ab 1999 Journalistik und Politikwissenschaften in Leipzig und volontierte anschließend beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Köln. Nach ihrem Volontariat war sie für den WDR und den MDR als Radio- und Fernsehreporterin tätig. Beim MDR wurde sie 2007 fest angestellt; sie arbeitete für den Sender als Korrespondentin in Berlin. 2015 wurde sie im ARD-Hauptstadtstudio Fernsehkorrespondentin für die Nachrichtensendungen „Tagesschau“ und „Tagesthemen“.

Walter Kehr, geb. am 5.2.1954 in Mannheim, volontierte bei der Tageszeitung „Donau-Kurier“ in Ingolstadt und arbeitete dort anschließend als Redakteur. 1976 wechselte er zum „Wiesbadener Kurier“ und wurde dort vier Jahre später Bezirksleiter. 1988 wurde er Lokalchef des Blattes und 1990 zusätzlich stellvertretender Chefredakteur. Anfang Januar 1992 ging Kehr zum ZDF nach Mainz und wurde dort Leiter der Pressestelle. Außerdem wurde er stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Kommunikation.

Für das ZDF arbeitete Kehr 20 Jahre lang, bevor er im Februar 2012 von der damals neuen MDR-Intendantin Karola Wille (sie übernahm die Leitung des Senders am 1. November 2011) zum Mitteldeutschen Rundfunk nach Leipzig gelotst wurde. Kehr wurde Unternehmenssprecher und Leiter der Hauptabteilung Kommunikation des Senders, der damals die Ende 2010 aufgeflogene Betrugsaffäre beim Kinderkanal (Kika), für den der MDR federführend zuständig ist, und die im Sommer 2011 bekannt gewordene Finanzaffäre des damaligen MDR-Unterhaltungschefs Udo Foht zu bewältigen hatte.

22.11.2019 – MK

Print-Ausgabe 24/2019

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