Christian Sülz, Jörg Schumacher, Niklas Ottersbach, Hans Dieter Heimendahl, Matthias Sträßner, Ralf Müller‑Schmid // Deutschlandradio

27.04.2020 •

Christian Sülz, Jg. 1975, ist beim Deutschlandradio seit dem 1. März neuer Leiter der Abteilung ‘Kommunikation und Marketing’. In dieser Position ist er für die gesamte Kommunikation der öffentlich-rechtlichen Hörfunkanstalt verantwortlich, die die drei Programme Deutschlandfunk (Köln), Deutschlandfunk Kultur (Berlin) und Deutschlandfunk Nova (Köln) veranstaltet. Sülz übernahm nun zunächst kommissarisch die Aufgaben von Jörg Schumacher, der das Deutschlandradio verlassen hat. Schumacher, Jg. 1976, wird künftig das Goethe-Institut in New York leiten. Bevor Schumacher Ende 2016 zum Deutschlandradio kam, hatte er zuvor ab dem Jahr 2005 in verschiedenen Positionen beim Goethe-Institut gearbeitet.

Christian Sülz hat in Köln Germanistik, Musikwissenschaft und Geschichte und anschließend in Berlin Kultur- und Medienmanagement studiert. Seine berufliche Laufbahn begann er 2004 als Trainee beim Deutschlandradio. Dort betreute er anschließend im Marketing-Bereich verschiedene Projekte. Ab 2008 war Sülz unter anderem für Marketing, Medienkooperationen und Entwicklung von Events zuständig; 2014 übernahm er die Leitung des Marketing-Ressorts. Im November wurde er dann Redaktionsleiter ‘Programmkommunikation und -marketing’. Als Abteilungsleiter ‘Kommunikation und Marketing’ ist Sülz (wie auch sein Vorgänger Jörg Schumacher es war) Eva-Maria Kuntz unterstellt, die beim Deutschlandradio die Intendanz leitet und zusätzlich Unternehmenssprecherin ist.

Beim Deutschlandradio hat es außerdem auf einem Korrespondentenplatz eine Änderung gegeben. Niklas Ottersbach ist seit dem 14. April neuer Landeskorrespondent in Sachsen-Anhalt. Er folgte in dieser Position Christoph Richter nach, der seit Anfang Januar neuer Landeskorrespondent in Brandenburg ist (vgl. MK-Meldung). Bis Ende 2019 war Vanja Budde, Jg. 1967, Landeskorrespondentin in Brandenburg; sie arbeitet seit Anfang 2020 als Autorin für die drei Deutschlandradio-Programme. Niklas Ottersbach, 32, studierte in Mainz und Leipzig Sportwissenschaften und Journalistik. Er war in den vergangenen Jahren in Sachsen-Anhalt als freier Mitarbeiter für den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) im Hörfunk- und Fernsehbereich tätig. Christoph Richter, Jg. 1965, war ab 2013 Landeskorrespondent in Sachsen-Anhalt für die Deutschlandradio-Programme gewesen.

Beim Deutschlandradio hat ferner Hans Dieter Heimendahl am 1. April die Aufgabe als Kulturkoordinator übernommen. Die Funktion wurde neu geschaffen, um das Deutschlandradio „als nationale Kulturinstitution stärker zu vertreten und Partnerschaften mit wichtigen Institutionen in ganz Deutschland einschließlich der digitalen Verzahnung mit diesen Einrichtungen voranzubringen“, wie die Hörfunkanstalt mitteilte. In seiner neuen Position koordiniert Heimendahl außerdem die Entwicklung von standortübergreifenden Plattformen zu den Themenbereichen Literatur, Musik und Kultur.

Heimendahl vertritt das Deutschlandradio auch im Deutschen Kulturrat. Darüber hinaus ist er nun Deutschlandradio-Beauftragter für die Klangkörper der Rundfunk Orchester und Chöre gGmbH (ROC). Diese Aufgabe teilt er sich bis Ende 2020 noch mit Matthias Sträßner, anschließend ist Heimendahl dann alleiniger ROC-Beauftragter des Deutschlandradios. Mit 40 Prozent ist das Deutschlandradio größter Anteilseigner der ROC gGmbH, die das Dach bildet für das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Rundfunkchor Berlin und den RIAS-Kammerchor. Die weiteren Gesellschafter sind der Bund (35 Prozent), das Land Berlin (20 Prozent) und der Rundfunk Berlin-Brandenburg (5 Prozent).

Hans Dieter Heimendahl, Jg. 1965, leitete zuvor ab April 2012 die Hauptabteilung Kultur von Deutschlandfunk Kultur und war damit auch Programmchef des Senders. Zuvor hatte er ab 1999 in verschiedenen Positionen bei Radio Bremen gearbeitet. Neuer Hauptabteilungsleiter und Programmchef von Deutschlandfunk Kultur ist nun seit Anfang April Ralf Müller-Schmid, Jg. 1967. Er war ab Februar 2012 Leiter von Deutschlandfunk Nova. Das Programm war im Januar 2010 unter dem Namen DRadio Wissen auf Sendung gegangen. Müller-Schmid war damals stellvertretender Leiter des Programms.

27.04.2020 – MK

Print-Ausgabe 15/2020

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