Die Rückkehr zum Dokument

„Bilderströme“: Eine Tagung in Köln über neue Strategien beim Geschichtsfilm

Von Brigitte Knott-Wolf
01.11.2016 •

1.11.16 • Immer rascher wird aus Gegenwart Vergangenheit. Aktuelle Reportagen können in kürzester Zeit zu Wort- und Bildquellen für historische Dokumentationen werden. Dokumentarfilmer sind Chronisten ihrer Zeit, indem sie sich auf Spurensuche begeben und auch Einblicke in die Gegenwart bereits vergangener Zeitepochen gewähren können. Ebenso ist das Geschichtsfernsehen längst durch die Etablierung von eigens entwickelten Formaten zu einem festen Bestandteil des Programmangebots geworden. Auch die wissenschaftliche Geschichtsschreibung akzeptiert neben schriftlichen Dokumenten inzwischen Fotos und Filme als Quellen.

Vor diesem Hintergrund beschäftigte sich die diesjährige Herbsttagung der Dokumentarfilminitiative (DFI) vom 29. September bis 1. Oktober 2016 im Filmforum Köln unter dem Titel „Bilderströme“ mit „neueren Strategien zur Visualisierung von Geschichte im Dokumentarfilm“. Das jährlich veranstaltete Symposium der im Filmbüro Nordrhein-Westfalen beheimateten und von Petra L. Schmitz geleiteten Dokumentarfilminitiative hat Workshop-Charakter. Unter den zur Diskussion gestellten Filmbeispielen gab es neben solchen neueren Datums auch einige ältere Beiträge zu sehen, die es jedoch aus aktuellen Gründen verdienen, wieder neu entdeckt zu werden.

Wiederentdecktes Filmmaterial als Footage

Im ersten Teil der Veranstaltung ging es unter dem Titel „Footage“ um den Umgang mit historischen Dokumenten. Nach einer Inflation des Einsatzes von Zeitzeugen und von Reenactment, nach einem starken Trend zur Emotionalisierung im Geschichtsfernsehen, ist nunmehr festzustellen, dass die Bedeutung historischer Dokumente wieder gewachsen ist (was nicht heißt, dass die anderen Methoden nicht mehr angewandt werden). Nach ersten grundsätzlichen Überlegungen und ästhetischer Selbstvergewisserung von Simon Rothöhler (Universität Bochum) belegte der hierzulande wenig bekannte Dokumentarfilm „The Event“ von Sergei Loznitsa eindrucksvoll die Relevanz von wiederentdecktem Filmmaterial als Footage.

Es handelt sich bei „The Event“, eine niederländisch-belgische Produktion aus dem Jahr 2015, um einen Film mit Originalbildern und Originaltönen vom August 1991 aus dem damaligen Leningrad (seit Herbst 1991 wieder: St. Petersburg). Seinerzeit hatten alte kommunistische Kader die amtierende sowjetische Regierung unter Michail Gorbatschow zu stürzen versucht, weil ihnen seine Reformen zu weit gingen. Es kam zu Straßenprotesten, die sich gegen die Putschisten richteten und sich für eine weitergehende Demokratisierung einsetzten. Dieses Bildmaterial aus Leningrad ist das einzige filmische Dokument von den Protestaktionen dieser Zeit, das es heute noch gibt; beispielsweise durfte in Moskau damals nicht gedreht werden.

Das rund drei Stunden umfassende Filmmaterial war 1991 von professionellen Dokumentarfilmern gedreht worden, die sich unbehelligt in der Menschenmenge bewegen und die öffentlichen Reden der Politiker filmen konnten. Außerdem konnte Filmemacher Sergei Loznitsa noch etwa drei Stunden Material aus dem Hörfunkarchiv auswerten und private Aufnahmen aus dieser Zeit vorwiegend über das Internet generieren. In Köln berichtete Loznitsa, dass sein Interesse an den Ereignissen vom August 1991 erst durch die Unruhen auf dem Maidan in Kiew (November 2013) geweckt worden sei. Strukturiert hat er seine sorgfältig rekonstruierten Bilder und O-Töne mittels der Ballettmusik aus „Schwanensee“, die immer wieder jeweils mit einer Schwarzblende eingefügt wird. Diese Musik, die in Russland etwa die Bedeutung hat wie hierzulande die Beethovensche „Ode an die Freude“, übernimmt damit Kommentarfunktion. Loznitsas Film zeigt weitgehend friedliche Bilder des Protests in Leningrad, lässt aber auch den teilweise inszenatorischen Charakter der großen Kundgebung vor dem Winterpalast deutlich werden, von dem ja einst auch die russische Oktoberrevolution ihren Ausgang genommen hatte.

Große historische Patina weisen die in Köln gezeigten Filmdokumente auf, die Claude Lanzmann für seinen Dokumentarfilm „Shoah“ (1985) in den 70er und 80er Jahren gesammelt hatte und die seit 2012 nach und nach im Rahmen einer Web-Edition der „Shoah“-Outtakes im Netz veröffentlicht werden. Insgesamt handelt es sich um 220 Stunden Filmmaterial, das digital wieder zugänglich gemacht wird. Lanzmann arbeitete mehr als zwölf Jahre an seinem Film, oft ging er auch mit verdeckter Kamera auf Spurensuche. Durch digitale Archive dieser Art wird es auch künftig möglich sein, sich trotz des Aussterbens unmittelbarer Zeitzeugen weiter dokumentarisch mit dem Holocaust auseinandersetzen zu können: Die wieder als Filmmaterial verfügbaren Aussagen von Zeitzeugen von damals fallen nunmehr auch in die Kategorie „Footage“.

Neuheiten beim Geschichtsfernsehen

Als Beispiel für neuere Fernsehformate zu historischen Themen waren auf dem Kölner Symposium unter anderem Ausschnitte zu sehen aus der ARD-Reihe „Akte D“ (WDR/BR/MDR/NDR), deren erste (2014) und zweite Staffel (2016) je drei Filme umfassen. Eine dritte Staffel ist, so war zu erfahren, in der Planung. In der Reihe, die laut ARD-Eigendefinition als „investigatives Geschichtsformat“ angelegt ist, geht es um Rekonstruktionen von historischen Vorgängen aus der Zeit nach 1945 mit dem Ziel, Mythen und Legenden zu widerlegen, Skandale zu hinterfragen. Die Themen reichen vom „Versagen der Nachkriegsjustiz“ bis zur „Macht der Pharmaindustrie“; jedes Mal wird dabei ein großer zeitlicher Bogen von der Vergangenheit bis heute geschlagen. Es geht um Struktur- und Verlaufsgeschichte statt um Einzelfälle, statt um Emotionalisierung um eine kritische Analyse, bei der das (Wieder-)Entdecken von aussagekräftigen Dokumenten eine wichtige Rolle spielt.

Als Premiere wurde auf der DFI-Tagung die erste Folge der neuen, vier Folgen umfassenden Reihe „Was geht mich das an?“ gezeigt, die jetzt im Oktober im Dritten Programm WDR Fernsehen ausgestrahlt wird. Die erste Folge hatte den Titel „Die Mauer“ (Buch: Stefanie Fetz, Regie: Ana Zirner) und lief am 5. Oktober von 22.55 bis 23.40 Uhr im WDR Fernsehen. Das Format arbeitet mit unterschiedlichen Elementen: Teils sehr bekannte dokumentarische Bilder, oft als Collage präsentiert, werden ergänzt durch grafische Elemente und Ausschnitte aus Spielfilmen (in diesem Fall: aus NVA-Lehrfilmen).

Das eigentlich Neue bei der WDR-Reihe ist die Einfügung einer fiktiven Figur, die nicht – wie beim klassischen Reenactment – dazu dienen soll, eine historische Situation nachzuspielen, sondern die Gewissenskonflikte einer damals aktiv am Geschehen beteiligten Person simulieren soll: In der Auftaktfolge schlüpft ein Schauspieler in der Rolle eines zwar fiktiven Mauerschützen, aber das, was er zu sagen hat, setzt sich weitgehend aus historisch verbürgten Zitaten zusammen. Es handelt sich um die Rolle eines jungen Mannes, der auf diese Weise auch eine emotionale Brücke zum Zuschauer schlägt, den sich der Sender und die Filmemacher offenbar im gleichen Alter wünschen wie den damaligen jungen NVA-Grenzsoldat, denn eine pädagogische Absicht mit Blick auf ein jüngeres Publikum ist unübersehbar. Die nächste Folge von „Was geht mich das an?“ ist am 19. Oktober 2016 um 23.25 Uhr zu sehen, das Thema lautet dann „Der Kosovo-Krieg“.

Computeranimation und Crossmedia

Seit es Computeranimationen gibt, ist es möglich, historische Dokumentarfilme auch auf Zeiten auszuweiten, aus denen es kein überliefertes Film- und Bildmaterial gibt oder aus denen keine Zeitzeugen befragt werden können. Im Fernsehen wurde das Primat der unmittelbaren Zeitgeschichte erst mit der Jahrtausendwende gebrochen. Seitdem werden mit Hilfe von Reenactment und Computeranimationen und mit der Entwicklung von Living-History-Formaten – um diesen Themenkomplex ging es im zweiten Teil der Veranstaltung – selbst historisch weit zurückliegende Epochen bewegtbildmedial erschlossen.

In „Conquest oft the Seven Seas“, einem in Köln vorgestellten, noch nicht abgeschlossenen internationalen Crossmedia-Projekt von Michael Grotenhoff und Michael Scheuerl (beide von der Berliner Dépendance der Produktionsfirma Filmtank), geht es um die Rekonstruktion der Erdumsegelung durch Sir Francis Drake und andere Seefahrer im 16. Jahrhundert. Die zweiteilige Fernsehdokumentation wird ergänzt mit Angeboten für die interaktive Anwendung (Kapitän-Logbuch, Tagebuch, Online-Spiel). Dabei fand eine Zusammenarbeit mit dem Studiengang ‘Interaktive Medien’ der Filmakademie Ludwigsburg statt. Jedoch machte Game-Designer Michael Scheuerl in Köln deutlich, dass man Geschichte nicht einfach nachspielen könne, denn Web-Games benötigten ein Wettkampfszenario mit mehreren Optionen, die dem Spieler offenstehen müssten. Wer als Sieger aus einer Seeschlacht hervorgehe, die es real gegeben habe, sei aber natürlich schon durch die Geschichtsschreibung festgelegt.

Aktuell sei bei Filmtank, so berichten die beiden Filmemacher in Köln, auch ein Projekt aus Anlass des 2019 bevorstehenden 100-jährigen Jubiläums der Bauhaus-Idee in der Vorproduktion. Es geht um einen Dokumentarfilm fürs Kino, der die Relevanz des Bauhaus-Stils auch für die Gegenwart verdeutlichen soll, um eine Fernsehserie zum Thema Bauhaus, um Personen-Porträts in Form einer Web-Serie und um die Entwicklung eines Web-Games. Dazu wurde jüngst ein Wettbewerb im Netz gestartet, bei dem Jugendliche aus der Gropiusstadt, einer vom Bauhaus einst konzipierten Wohnsiedlung in Berlin, mittels einer Version des weitverbreiteten Computerspiels Minecraft, Verbesserungsvorschläge für ihr Viertel einbringen können.

Der Zeitzeuge als Klassiker

Ein weiteres Transmedia-Projekt, das sich noch in der Entwicklung befindet, ist „Call her Lotte“, das auf der DFI-Veranstaltung von Michael Geidel von der Münchner Produktionsfirma Miriquidi-Film vorgestellt wurde. Es geht bei dem zur Anwendung in Schulen gedachten Projekt um interaktives Lernen über den Holocaust, es lehnt sich dabei an die Lebensgeschichte von Charlotte Knobloch an, der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und zeitweiligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Der dritte Teil der Kölner Veranstaltung widmete sich der inzwischen etwas in Verruf geratenen Zeitzeugen-Methode. Einst von der Oral-History-Bewegung zum Leben erweckt, um in der traditionellen Geschichtsschreibung auch eine ‘Sicht von unten’ zu ermöglichen, wurde die Person des Zeitzeugen in Film und Fernsehen zu einem wichtigen Element bei der Rekonstruktion von Zeitgeschichte. Ohne ihn wäre der Erfolg des Geschichtsfernsehens undenkbar gewesen – doch wurde er oft auch als bloßes Mittel zur Emotionalisierung und Personalisierung ‘missbraucht’. Dass es neben dem starren, streng formatierten Einsatz von Zeitzeugen, wie ihn einst Guido Knopp in seinen ZDF-Geschichtsfilmen pflegte, noch weitere, vielseitigere und weniger umstrittene Möglichkeiten gibt und gegeben hat, machte auf dem Symposium ein Referat des Fernsehkritikers und Dokumentarfilmexperten Fritz Wolf deutlich.

Anschaulich dargestellt wurde dies danach mit Ausschnitten aus den Dokumentarfilmen „Die Lebensgeschichte des Bergarbeiters Alfons S.“ (1978) und „Thomas Harlan/Wandersplitter“ (2006), beides Filme von Christoph Hübner und Gabriele Voss. In Köln präsentiert wurden sie von Bert Rebhandl, der auch Herausgeber des Buchs „Film/Arbeit“ ist, das 2014 als Band 16 der DFI-Buchreihe „Texte zum Dokumentarfilm“ erschien. Der Band enthält unter anderem Arbeitsnotizen dieser beiden Dokumentarfilmer. In dem Buch widmet sich die DFI auch ihrer eigenen Geschichte, denn Christoph Hübner war Mitbegründer des Filmbüros Nordrhein-Westfalen (Filmbüro NW) und des Europäischen Dokumentarfilm-Instituts, dessen Nachfolge die DFI im Jahr 1998 angetreten hat.

Flucht als neues Thema

Die interessantesten Filmbeispiele zur Rolle, die Zeitzeugen heute im Dokumentarfilm spielen, fanden sich im Rahmen des vierten Veranstaltungsteils. Der beschäftigte sich nicht mit einem speziellen formalen Element, sondern einem inhaltlichen Aspekt: „Flucht“ als Thema für den Dokumentarfilm, das politisch aktuell, aber auch stark historisch konnotiert ist. So waren für den Betrachter die sechs Minuten neu, die in Köln aus dem aus den Jahren 1948/49 stammenden Dokumentarfilm „Report on the Refugees“ zu sehen waren, der erst 2014 in einer 37-Minuten-Fassung vom Filminstitut in Hannover rekonstruiert wurde. Die damalige Filmtechnik erlaubte nur stumme Zeitzeugen und vielen Aufnahmen sieht man an, dass sie nur mit Hilfe einer starken Ausleuchtung durch Scheinwerfer zustande gekommen sind. Sie zeigen in langen Einstellungen Bilder von Flüchtlingen aus dem ehemaligen deutschen Osten, die damals „Vertriebene“ genannt wurden.

Auch ein weiteres, um 40 Jahre jüngeres Filmbeispiel beeindruckte mit einer heute eher ungewohnten Filmhandschrift: Der Dokumentarfilm „Nicht verzeichnete Fluchtbewegungen oder: Wie die Juden in der West-Eifel in die Freiheit kamen“ von Dietrich Schubert lebt von Zeitzeugen, die von Vorgängen erzählen, die ohne dieses Zeugnis unbekannt geblieben wären. Auch dieser Film ist längst auf zwei Ebenen historisch geworden: Er berichtet im Jahr 1990, dem Jahr seiner Erstausstrahlung, von mehr als 50 Jahre zurückliegenden Ereignissen und ist damit inzwischen selbst zum historischen Dokument geworden.

Der Dokumentarfilm „Foreign/Fremd“ von Miriam Faßbender (Deutschland/Algerien/Marokko 2011) lässt seine Zeitzeugen in der Rolle als Protagonisten von ihrem Versuch erzählen, aus Afrika nach Europa zu fliehen. Ob sie das Ziel überhaupt erreichen werden, ist nicht das eigentliche Thema des Films, sondern im Zentrum steht, was die Flüchtenden auf dem langen und mühevollen Weg nach Europa erleben, was sie dafür an Strapazen und Entbehrungen auf sich nehmen. Zu diesem Zweck stellte ihnen die Filmemacherin, die sie aus naheliegenden Gründen nicht während der ganzen Zeit mit der Kamera begleiten konnte, eine Videokamera zur Verfügung, mit der sie selbst filmen konnten. Damit gehörte dieser Film zu den ersten Produktionen, die von ihren Protagonisten selbst gedrehte Aufnahmen einer Flucht enthalten. Gedreht wurde er bereits im Jahr 2006, was man nicht zuletzt daran merkt, dass es hier noch keine Smartphones gibt und noch nicht vom derzeitigen Krieg in Syrien die Rede ist. Das, was der Film zeigt, ist also inzwischen schon historisch, aber dennoch wirkt er vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Flüchtlingsdebatte hochaktuell.

Der Dokumentarfilm „My Escape – Meine Flucht“ von Elke Sasse (WDR Fernsehen/Deutsche Welle) erzählt hingegen Fluchtgeschichten, die sich zum ganz überwiegenden Teil aus Filmmaterial zusammensetzen, das die Protagonisten selbst aufgenommen und dann übers Internet verbreitet haben. Durch Internet-Recherche wurde das Material entdeckt und gesammelt und durch Aufrufe im Netz wurden auch diejenigen ausfindig gemacht, die gefilmt hatten. Die zahlreichen, meist sehr kurzen Episoden wurden Teil eines gut strukturierten 90-minütigen Films, der – ergänzt um animierte Zeichnungen und Interviews mit den Protagonisten – dann durchaus eine eigene Handschrift der Filmemacherin sichtbar macht (vgl. hierzu auch die MK-Kritik).

Am Ende des vierten und letzten Teils des Symposiums stand ein Projekt von Filmstudenten auf der Tagesordnung, „Research Refugees/Fluchtrecherchen“ lautet der Titel. Es handelt sich dabei um elf Kurzfilme zum Thema Flüchtlinge in Deutschland, gedreht von Studenten der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und der Bauhaus-Universität Weimar. Drei davon waren in Köln zu sehen: „Zufall“ von Thais Odermatt, „Wegweiser“ von Laura Laabs sowie „Imbiss“ von Christopher Eder und Jonas Eisenschmidt. „Zufall“ ist ein Filmessay über die Geburt, deren Ort und Zeitpunkt Zufall ist, und die Flucht, die nie zufällig ist. Bei „Wegweiser“ handelt es sich um einen Thesenfilm mit dokumentarischen Elementen, der die aktuelle Situation von Flüchtlingen mit der deutschen Geschichte verknüpft. Die drittgenannte Produktion ist ein rein beobachtender Dokumentarfilm über einem Imbissstand in der Nachbarschaft zu einem Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos. Die Filme werden ab November in ausgewählten Kinos zu sehen.

01.11.2016/MK