Tour de France: ARD zahlt 7,4 Mio Euro für TV‑Rechte von 2019 bis 2021

05.07.2019 •

Am morgigen Samstag (6. Juli) beginnt das größte Radrennen der Welt. Zum 106. Mal findet die Tour de France statt, deren Startetappen die Fahrer in den vergangenen Jahren überwiegend außerhalb von Frankreich zu absolvieren hatten. Startort der ersten Etappe der diesjährigen Tour ist Brüssel, die Hauptstadt der Europäischen Union (EU). Insgesamt gibt es 21 Etappen, deren letzte dann am 28. Juli traditionell in Paris endet. 22 Radteams mit insgesamt 176 Fahrern sind diesmal dabei. Hierzulande ist die Tour auch in diesem Jahr wieder live in der ARD und beim Spartenkanal Eurosport zu sehen, der Teil des US-Konzerns Discovery ist.

Die ARD berichtet live im Ersten Programm und in ihrem Spartensender One. Bei One beginnt die Live-Übertragung mit dem Start der einzelnen Etappen, später ist die Übertragung dann bis zur jeweiligen Zielankunft im Ersten zu sehen. Die Federführung für die Tour-Berichterstattung der ARD liegt weiterhin beim Saarländischen Rundfunk (SR). Im Jahr 2015 war die ARD wieder in die Live-Berichterstattung von der Tour de France eingestiegen. In den drei Jahren zuvor hatte es im öffentlich-rechtlichen Fernsehen keine Live-Übertragungen von der Frankreich-Rundfahrt gegeben, deren Etappen bis 2011 die ARD und das ZDF abwechselnd zeigten.

Anfang April 2019 hatte sich die ARD mit dem Veranstalter der Tour de France, der Amaury Sport Organisation (ASO), auf eine Verlängerung des TV-Rechte-Vertrags geeinigt, der die Jahre 2019 bis 2021 umfasst. Nach MK-Informationen zahlt die ARD für die Live-Rechte an der Tour in diesen drei Jahren einen Betrag von insgesamt 7,4 Mio Euro an die ASO. Durchschnittlich wären dies rund 2,5 Mio Euro pro Jahr. Zu den Rechtekosten, die die ARD zu zahlen hat, kommen noch die Ausgaben hinzu, die durch den Einsatz der ARD-Berichterstatter (inklusive eigener Kamerateams) bei den Radrennen entstehen. Wie hoch diese Produktionskosten ausfallen, ist offen.

05.07.2019 – vn/MK