Sparen bei der Kultur

31.08.2020 •

«Die Pandemie hat das Kulturradio des RBB in der Hochphase der 2019 verordneten Reform getroffen. Sie soll das Programm attraktiver machen und den Hörerschwund stoppen. Zugleich soll der Altersdurchschnitt von derzeit 61,6 Jahren gesenkt werden, nicht zuletzt durch neue digitale Formate.

Zudem soll das Kulturradio von 2021 an eine Million Euro jährlich einsparen. Entsprechend groß sind die Befürchtungen insbesondere bei den freien Mitarbeitern, dass die Einsparungen vor allen zu ihren Lasten gehen. Aber auch aus der Kulturszene wurden kritische Stimmen laut, dass wieder einmal bei der Kultur gespart werde, denn vergleichbare Vorgaben gebe es für andere RBB-Sender nicht.»

Aus einem Artikel des „Tagesspiegels“ (Ausgabe vom 30.8.20) zur Reform des RBB-Kulturradios, die in diesem Jahr in zwei Schritten umgesetzt wird (im September und Dezember)

31.08.2020 – MK