Warum ARD-Programmdirektor Volker Herres den „Presseclub“ moderiert

08.10.2018 • «Zwischen Wiesen, Kühen und Bauernhöfen habe er die ersten 18 Jahre seines Lebens verbracht, erzählt Volker Herres vor rund 40 Zuhörern in der Losche [einem Veranstaltungsort im Bremerhavener Wasserturm]. An Cuxhaven, seinen Geburtsort, denkt der ARD-Programmdirektor gerne zurück. […] Doch wie wird man eigentlich Programmdirektor der ARD? Die Frage, die Sebastian Loskant seinem Gesprächspartner gleich zu Anfang stellt, brennt dem Publikum quasi unter den Nägeln. „Planen kann man das nicht, das passiert einfach, wenn man nicht aufpasst“, antwortet Herres und schmunzelt. Er hat es bis ganz nach oben geschafft. In München hat er studiert, er besuchte die Journalistenschule, arbeitete erst für das ZDF, dann für den NDR. Seit 2008 ist Herres Programmdirektor bei der ARD. Als solcher koordiniert er das Programm von neun Sendeanstalten, ist viel unterwegs. „Man nennt mich auch den Mann mit dem Koffer.“ Das journalistische Arbeiten fehle ihm, gibt er zu und meint augenzwinkernd: „Dummerweise habe ich Karriere gemacht.“ Doch ganz ohne Journalismus kann er nicht. Deshalb moderiert er den „Presseclub“. „Das macht mir wirklich großen Spaß.“»

Aus einem in der „Nordsee-Zeitung“ veröffentlichten Artikel (Ausgabe vom 2./3. Oktober 2018) über den Auftritt von ARD-Programmdirektor Volker Herres am 1. Oktober in dem von der Zeitung initiierten Gesprächsformat „Leute in der Losche“. Sebastian Loskant ist Kulturchef der „Nordsee-Zeitung“.

08.10.2018 – MK