Journalismus – weiblicher und getragen von reichen Leuten

«Journalismus wird immer weiblicher. Das ist gut so. Nicht mehr so paramilitärisch wie nach 1945. Und er wird im Wesentlichen von reichen Leuten und von Stiftungen getragen werden. Das Modell von Jeff Bezos und der „Washington Post“. [Moderator: Das ist eine Verzerrung, die auch noch da an der Stelle wirken wird. Wird die durch Europäisierung aufgefangen werden können?] Es könnte stärker paneuropäische Projekte geben. Hat bislang nicht funktioniert. Aber es gibt ja auch in Europa viele reiche Leute, die sich Journalismus leisten können.»

Lutz Hachmeister, Direktor des Instituts für Medienpolitik (Köln), am 26. Oktober in der Deutschlandfunk-Sendung „Medienquartett“ zur Frage, wie sich der Journalismus in Zukunft entwickeln werde. Im „Medienquartett“(Moderation: Christian Floto) ging es an diesem Tag um das Thema „Wie beeinflusst die politische Agenda die Berichterstattung?“.

28.10.2018 – MK

Print-Ausgabe 23/2018

Inhalt

Abonnement

Jetzt abonnieren