Gendern ist albern

05.08.2021 •

In dem neuen ARD-Fernsehfilm „Die Mörderinnen und Mörder sind unter uns“ (BR) geht es um mysteriöse Fälle eine Gruppe von Serienkillerinnen und Serienkillern, deren Anführerinnen und Anführer sich zu Frauen und Herren über Leben und Tod machen. Die ausgeklügelte Dramatik, wie sie die Filmemacherinnen und Filmemacher hier umsetzen, sorgt für einen Thrill, der nicht nur die Krimi-Liebhaberinnen und Krimi-Liebhaber an den Bildschirm fesseln wird.

Es lohnt sich für jeden und jede, diesen auch von Regionalkolorit geprägten Film anzuschauen, der überwiegend in Bayern und zu einem großen Teil in Oberammergau spielt. In mehreren Massenszenen, die die Passionsspiele in der oberbayerischen Stadt mit einbeziehen, entfaltet sich aufgrund der Mitwirkung der Oberammergauer und Oberammergauerinnen eine atemberaubend mensch- und menschinliche Authentizität des Geschehens, zumal bei den Passionsspielen diesmal neben Christinnen und Christinnen auch Jüdinnen und Juden, Musliminnnen und Muslime wie auch Atheistinnen und Atheisten als Akteurinnen und Akteure dabei sind. Selten hat man so überzeugende Laiendarstellerinnen und Laiendarsteller gesehen.

Die Hauptrollen der Kommissarinnen und Kommissare und der Täterinnen und Täter sind mit Spitzenschauspielerinnen und Spitzenschauspielern besetzt (darunter keine #allesdichtmachen-Deppinnen und -Deppen) und das Ensemble brilliert mit einer sensiblen, nuancenreichen Teamleistung. Die Kritikerinnen und Kritiker loben den Film einhellig und ihr Tenor in den Besprechungen ist: Wenn die Intendantinnen und Intendanten der ARD-Sender und des ZDF dafür sorgen würden, dass die Redakteurinnen und Redakteure des öffentlich-rechtlichen Rundfunks öfter solche Filme bei den Produzentinnen und Produzenten, die für Qualität stünden, beauftragen würden, sei ihnen um die Zukunft des deutschen Fernsehfilms nicht bange und das Geld der Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahler sei dann gut investiert.

Auch Medienpolitikerinnen und Medienpolitikern fiel dieser außergewöhnlich gute Film auf und sie nahmen dies zum Anlass, nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass sie für den Erhalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, wenn er sich im Sinne der Zuschauerinnen und Zuschauer wieder stärker auf diese Qualität besinne, wie die Löwinnen und Löwen kämpfen würden. Der Film sei nach innen und außen von seiner Machart her stilprägend, kurzum: ein Meisterinnen- und Meisterwerk.

05.08.2021 – da/MK

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