Fußball als Sedativum bei Corona

05.04.2021 •

«Der Fußball überschätzt sich in seiner Bedeutung total. Inzwischen denken viele der Protagonisten, er sei tatsächlich systemrelevant. Wenn die Bundesliga im vergangenen Frühling richtig gestoppt worden wäre, hätten sie das Fernsehen gleich auch dichtmachen können. Von ganz vielen Seiten bestand das große Interesse, dass es Fußball als Sedativum bei Corona gibt. Die Abgehobenheit spiegelt sich bespielweise in den Gehältern wider. [...]»

Der Trendforscher Eike Wenzel, 54, Gründer des in Heidelberg ansässigen Instituts für Trend- und Zukunftsforschung, in einem längeren Interview mit den Tagesspiegel“ (Ausgabe vom 3.4.2021). In dem Interview sagt Wenzel eingangs auch:

«Ich habe kürzlich mein Sky-Abo gekündigt, weil es mich mittlerweile nervt, wenn bei den Geisterspielen die Generatoren im Hintergrund rattern und man ständig die Trainer hört. Wahrscheinlich bin auch genervt, weil ich mir wünsche, dass sich der aktuelle Zustand ändert. Aber wir brauchen ja nun erst noch einmal Geduld.»

05.04.2021 – MK

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