Für die Schauspielerei geliebt werden

11.11.2019 •

«Ich glaube, ich habe die Anerkennung, die ich über die Schauspielerei bekomme, mit Liebe verwechselt. Das sind aber zwei sehr unterschiedliche Dinge. Mittlerweile habe ich begriffen, dass die Anerkennung, die ich für einen Film bekomme, keinen Mangel stillen wird – und das fühlt sich immer leicht vergiftet an. Und dann kann man sich nicht mehr so freuen. Mir fällt es schwer, Komplimente anzunehmen. Das löst eher ein großes Unbehagen in mir aus. Auf der anderen Seite möchte ich aber auch für meine Arbeit geliebt werden.»

Der Schauspieler Tom Schilling („Unsere Mütter, unsere Väter“, ZDF“; „Brecht“, ARD/Arte) in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (Ausgabe vom 10. November 2019). Anlass für das Interview ist der neue Kinofilm „Lara“, in dem Schilling eine der Hauptrollen spielt.

11.11.2019 – MK

Print-Ausgabe 24/2019

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