Die lineare und die non-lineare Welt

14.09.2021 •

«Es besteht überall Konsens, dass die Zukunft im Digitalen liegt. Hier im WDR und an vielen anderen Stellen in der ARD haben wir Innohubs mit jungen, sehr guten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das Publikum von morgen im Blick haben. Gleichzeitig wird es immer eine Form von linearem Hörfunk und linearem Fernsehen geben. Wir müssen und werden aber den Übergang schaffen, denn zwei Welten nebeneinander komplett zu bespielen, also linear und non-linear, werden wir nicht finanzieren können. Bei dem abstrakten Ziel der Reform [des Ersten Programms der ARD; MK-Red.] sind sich schnell alle einig, aber bei der praktischen Umsetzung beginnt oft die Uneinigkeit. Dieses Spannungsfeld gibt es auch bei den Macherinnen und Machern. Da sagt manchmal dieselbe Person: „Ich habe schon längst keine Fernseher mehr.“ Und dann kommt die Forderung: „Mein Beitrag muss aber direkt nach der ‘Tagesschau’ laufen.“»

Der ARD-Vorsitzende und WDR-Intendant Tom Buhrow in einem längeren Interview mit dem „Tagesspiegel“ (Ausgabe vom 13.9.2021; das Interview führte Joachim Huber)

14.09.2021 – MK

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