Der Auftrag, mit einer Talkshow zu unterhalten

11.10.2021 •

«Wir haben nicht die Mission, investigativ unterwegs zu sein. Wir sind kein Polittalk, in dem es um Fakten, Fakten, Fakten geht. In unseren Gesprächen musst du die verschiedenen Bälle die ganze Sendung über in der Luft halten. Das heißt auch, dass man die Leute untereinander verbinden muss. Auch wenn es einfach aussieht, ist das die hohe Kunst des Talks.

[…]

Natürlich kommt das Thema [Regierungsbildung] auch bei uns vor, weil das uns und die gesamte Gesellschaft interessiert. Wie bei Corona, da hatten wir auch alle Akteure bei uns, aber wir haben trotzdem versucht, es irgendwie anders zu machen, indem wir etwas mehr über das Persönliche reden. Wir haben schließlich den Auftrag, zu unterhalten. Und dass sich die Leute wohlfühlen.» 

Moderatorin Kim Fisher in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ (Ausgabe vom 10.10.21) über ihre Talkshow „Riverboat“, die künftig von MDR und RBB produziert wird (zuvor war es eine MDR-Sendung). Es gibt nun im wöchentlichen Wechsel eine „Riverboat“-Sendung aus Leipzig und eine aus Berlin.  Für die Berliner Ausgabe der „Prominenten-Talkshow“ (RBB) ist der Schriftsteller Sebastian Fitzek neuer Komoderator von Kim Fisher (erstmals ist er am 15. Oktober dabei). Die Leipziger Sendung moderiert Fisher weiterhin zusammen mit Jörg Kachelmann.

11.10.2021 – MK

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