Das In-die-Kamera-Sprechen von Armin Laschet

26.01.2021 •

«Ja, es war grandios und ich hab mich sehr gefreut, dass auch dieser Parteitag ganz klar nach theatralischen Regeln funktioniert. Es war klar, dass Laschet mit Abstand der Beste war, weil das langsame Sprechen, das In-die-Kamera-Sprechen, das zu wissen, zu Hause sieht mich nur einer oder zwei auf der Couch – während die beiden anderen immer noch wieder aufs Manuskript geguckt haben und natürlich Fehler gemacht haben wie „transatlantisches Verhältnis“ reinzunehmen, ja, oder irgendwelche … „wir brauchen ein anderes Narrativ“. Das sind Begriffe, die tödlich sind, denn die CDU-Basis kippt sich morgens noch’n Asbach in den Kaffee. Auch das muss man wissen und das muss ich ansprechen. Das hat Laschet sehr gut gemacht.»

Der frühere Late-Night-Show-Moderator und Entertainer Harald Schmidt in der Radiosendung „SWR 1 Leute“ am 19. Januar 2021, als er von Moderatorin Nicole Köster danach gefragt wurde, ob er aus seinem „Kölner Homeoffice heraus den CDU-Parteitag verfolgt“ habe. Bei dem digital veranstalteten Parteitag war am 16. Januar der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet zum neuen Bundesvorsitzenden der CDU gewählt worden.

26.01.2021 – MK

Print-Ausgabe 3-4/2021

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