Das Handy als schlimmster Feind

12.12.2021 •

«Es gibt im Alltag mehr Gelegenheiten für Müßiggang, als man denkt. Das einzige Problem ist, dass wir heutzutage das Handy, den schlimmsten Feind des Müßiggangs, immer dabeihaben. Durch Smartphones können wir jede Pause nutzen, um zu arbeiten. Dabei sind gerade Situationen, in denen man auf Leute wartet oder im Zug sitzt, sehr gute Gelegenheiten, nichts zu tun, ohne Hintergedanken sich umzuschauen und sich treiben zu lassen. Auch das Handy zu Hause zu lassen, wenn man durch die Stadt bummelt, kann ein Schritt in Richtung des Müßiggangs sein.»

Alexander Prescott-Couch, Associate Professor für Philosophie an der Universität Oxford, im „Zeit-Magazin“ (Ausgabe Nr. 49/21).

12.12.2021

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