Bei WDR 3 und RBB Kultur fühlt man sich als Hörer verachtet

27.03.2021 •

«Eine Fülle von Reaktionen geht durch das Land, aus der eine rasende Enttäuschung der Stammhörerschaft der Kulturprogramme beim öffentlich-rechtlichen Hörfunk spricht. Die Menschen, die seit Jahren WDR 3 oder RBB Kultur gehört haben, fühlen sich von der Neuausrichtung der Musikauswahl und des Sprechens über Literatur, Kunst und Musik in ihrer Intelligenz beleidigt, von einer autoritären Infantilität gemobbt und von einer demonstrativen Geringschätzung für traditionelle Bildungsinhalte auch als Hörer verachtet. Dass es so nicht weitergehen kann mit einem medialen Umsturz, der Bildungsbürger und Hochkultur als konterrevolutionäre Elemente in den eigenen Sendeanstalten kaltzustellen versucht, spricht sich als Imperativ der Stunde herum.»

Aus einem Kommentar von Jan Brachmann in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (online veröffentlicht am 26.3.2021) 

27.03.2021 – MK

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