ARD-Anmerkungen zur „Weltspiegel“‑Familie

20.09.2021 •

«Als Best-Practice-Beispiel für die publizistische Erfüllung des Programmauftrags im Bereich Auslandsberichterstattung wird im Folgenden die „Weltspiegel“-Familie beschrieben.

Mit der Erweiterung der linearen Formate um „Weltspiegel extra“ und „Weltspiegel – Reportage“ konnten Qualität und Umfang deutlich gestärkt und der Markenkern des Flaggschiffs für Auslandsberichterstattung weiter geschärft werden. Während der „Weltspiegel“ am Sonntag aus Sicht der Korrespondent:innen persönlicher geworden ist, boten die Extra-Ausgaben einen konkreten Mehrwert durch vertiefende Informationen über aktuelle Entwicklungen in Europa und weltweit.

Der „Weltspiegel“ hat den Anspruch, linear wie non-linear die wichtigste Referenzadresse für Auslandsberichterstattung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu sein. Auf der Webseite weltspiegel.de, im neu geschaffenen „Weltspiegel“-Podcast, in der Mediathek und in den Sozialen Medien (Facebook, Twitter, Instagram und YouTube) gaben die mehr als 100 ARD-Auslandskorrespondent:innen exklusive Einblicke in ihre Arbeit und vertieften Themen aus der Sendung, zum Teil auch mit webexklusiven Reportagen wie den sehr persönlichen „Corona-Tagebüchern“ aus ihren Städten.

Um den „Weltspiegel“ dauerhaft als die wichtigste Plattform für glaubwürdige, relevante und berührende Auslandsberichterstattung zu etablieren, wurden im Rahmen von zwei Qualitätsworkshops im Herbst 2019 redaktionelle Qualitätskriterien für die publizistische Aufbereitung der Themen entwickelt.»

Aus dem Entwurf für den Bericht der ARD über die Erfüllung ihres Auftrags, über die Qualität und Quantität ihrer Angebote und Programme in den Jahren 2019 und 2020. Alle zwei Jahre muss laut Medienstaatsvertrag die ARD (wie auch das ZDF und das Deutschlandradio) einen solchen Bericht vorlegen. Der Berichtsentwurf wird derzeit in den Rundfunkräten der ARD-Sender beraten. ARD-Programmdirektorin Christine Strobl plant eine Reform, die zum Ziel hat, die ARD-Mediathek attraktiver zu machen und die unter anderem auch das ARD-Auslandsmagazin „Weltspiegel“ betrifft, der künftig nicht mehr sonntagabends vor der 20.00-Uhr-„Tagesschau“ laufen soll, sondern am Montagabend ab 22.50 Uhr nach den „Tagesthemen“ (vgl. diese MK-Meldung und diesen MK-Artikel).

20.09.2021 – MK

` `