Rupert Graf zu Stolberg //  Publizistische Kommission
der Deutschen Bischofskonferenz

Rupert Graf zu Stolberg, 46, Weihbischof des Erzbistums München und Freising, ist als neues Mitglied in die Publizistische Kommission der katholischen Deutschen Bischofskonferenz berufen worden. Das beschlossen die Bischöfe im Rahmen ihrer Frühjahrsvollversammlung, die vom 6. bis 9. März 2017 in Bergisch Gladbach im Ortsteil Bensberg stattfand. Ende Oktober vorigen Jahres hatte Papst Franziskus Graf zu Stolberg zum Weihbischof von München und Freising ernannt; am 10. Dezember 2016 wurde Graf zu Stolberg vom Münchner Kardinal Reinhard Marx zum Bischof geweiht. Rupert Graf zu Stolberg ist seitdem als Weihbischof für die Seelsorgsregion München zuständig. Für diese Aufgabe war er ab 2013 bereits als Bischofsvikar zuständig. Neben Graf zu Stolberg hat das Erzbistum München und Freising mit Wolfgang Bischof und Bernhard Haßlberger noch zwei weitere amtierende Weihbischöfe.

Die Publizistische Kommission der Deutschen Bischofskonferenz besteht nun wieder aus sechs Mitgliedern; zuletzt waren es seit September 2016 fünf Mitglieder gewesen. Damals war unter anderem der Münchner Weihbischof Wolfgang Bischof aus der Kommission ausgeschieden, in die er im Oktober 2011 berufen worden war. Vorsitzender der Publizistischen Kommission ist seit 2007 Gebhard Fürst, 68, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Stellvertretender Vorsitzender ist Konrad Zdarsa, 72, Bischof von Augsburg. Weitere Mitglieder sind neben Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg noch Ulrich Neymeyr, 59, Bischof von Erfurt, Robert Brahm, 60, Weihbischof in Trier, und Dominikus Schwaderlapp, 49, Weihbischof in Köln.

Rupert Graf zu Stolberg wurde am 29. Juli 1970 in Salzburg geboren. Nach seinem Abitur, das er in Passau ablegte, arbeitete er eine Zeitlang in einer mexikanischen Indio-Mission. Anschließend nahm er ein Medizin-Studium auf, wechselte dann aber ins Fach Katholische Theologie. Im Jahr 1998 trat Graf zu Stolberg in das Priesterseminar des Erzbistums München und Freising ein. 2003 wurde er zum Priester geweiht und er war dann bis 2005 als Kaplan in München-Perlach tätig. Anschließend arbeitete er als Erzbischöflicher Sekretär der Kardinäle Friedrich Wetter (bis 2008) und Reinhard Marx (ab 2008). Im Jahr 2011 wurde Graf zu Stolberg Fachbereichsleiter im Personalressort des Erzbischöflichen Ordinariats. Zum 1. Januar 2013 wurde er dann von Kardinal Marx zum neuen Bischofsvikar der Seelsorgsregion München berufen.

29.03.2017 – MK

Print-Ausgabe 19/2017

Inhalt

Abonnement

Jetzt abonnieren