Gudrun Hindersin // Phoenix

18.07.2017 • Gudrun Hindersin, Leiterin der Kommunikationsabteilung des von ARD und ZDF betriebenen Ereignis- und Dokumentationskanals Phoenix (Bonn), ist Anfang Juli im Rahmen einer Altersteilzeitregelung in den vorzeitigen Ruhestand getreten. Bei Phoenix hatte Hindersin seit April 2013 die Leitung der Kommunikationsabteilung inne. Zuvor war sie ab April 2007 Unternehmenssprecherin des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Köln, der größten Landesrundfunkanstalt der ARD. Der WDR ist auf ARD-Seite auch federführend für Phoenix zuständig ist.

Gudrun Hindersin, geb. am 5.7.1956 in Mönchengladbach, absolvierte eine journalistische Ausbildung beim „Westfalen-Blatt“ in Ostwestfalen-Lippe. Bei der Tageszeitung war sie anschließend als Redakteurin tätig, bevor sie 1978 ein Studium der Linguistik, Literaturwissenschaft, Pädagogik und Philosophie an der Universität Bielefeld begann. An der Bielefelder Hochschule war sie 1980 Gründungsmitglied der Interdisziplinären Frauenforschung (IFF). Nach dem Studium arbeitete Hindersin ab 1985 zunächst als freie Journalistin in Köln. Im Jahr 1987 kam sie zum WDR, wo sie zunächst als Redakteurin und Reporterin für die Hauszeitschrift „WDR Print“ im Einsatz war.

Im Jahr 1990 wechselte Gudrun Hindersin in den Fernsehbereich des WDR und war dort für die im Dritten Programm ausgestrahlte Nachrichtensendung „West 3 Aktuell“ und das Magazin „Hier und heute“ tätig. 1991 ging sie dann in die WDR-Pressestelle, wo sie 1993 Chefin vom Dienst (CvD) wurde. 1999 wurde Hindersin stellvertretende Leiterin der Pressestelle und stellvertretende WDR-Sprecherin. Im April 2007, zum Amtsantritt der neu gewählten WDR-Intendantin Monika Piel, übernahm Hindersin die Leitung der Pressestelle und wurde Unternehmenssprecherin des öffentlich-rechtlichen Senders. Als Monika Piel Ende April 2013 ihren Posten als WDR-Intendantin vorzeitig aufgab (vgl. FK-Heft Nr. 5-6/13), wechselte Hindersin zu Phoenix und übernahm dort die Leitung der Kommunikationsabteilung. Wer Gudrun Hindersin auf dieser Stelle nachfolgt, ist noch nicht entschieden.

18.07.2017 – MK

Print-Ausgabe 16-17/2017

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