Clemens Verenkotte, Srdjan Govedarica //
ARD-Studio Wien

19.09.2017 • Clemens Verenkotte, Jg. 1960, ist seit dem 1. September neuer Chefkorrespondent Hörfunk im ARD-Studio Wien. Das teilte am 31. Juli der Bayerische Rundfunk (BR) mit, der für das Studio, das für die Berichterstattung aus Österreich und Südosteuropa zuständig ist, innerhalb der ARD die Federführung innehat. Clemens Verenkotte wurde beim BR im Jahr 1990 Redakteur in der Politik-Abteilung, nachdem er dort zuvor freier Mitarbeiter war. Ab 1991 arbeitete er als Hörfunkkorrespondent des BR in den ARD-Studios Berlin, Bonn und Washington. Von 2001 bis 2006 war er beim BR-Hörfunk für das Ressort Außenpolitik zuständig. Ab April 2006 arbeitete er als ARD-Hörfunkkorrespondent in Tel Aviv. Verenkotte wurde 1991 an der Universität Freiburg promoviert; seine Doktorarbeit schrieb er zum Thema „Das brüchige Bündnis: Amerikanische Anleihen und deutsche Industrie 1924-1934“.

Neben Clemens Verenkotte ist im ARD-Studio Wien Srdjan Govedarica, 38, weiterer neuer Korrespondent. Er hat Soziologie und dann Medienmanagement studiert. Er war für den Auslandsrundfunk Deutsche Welle (DW) tätig und absolvierte ein Programmvolontariat beim Westdeutschen Rundfunk (WDR). Danach war er beim WDR in Köln Redakteur und anschließend Referent des Hörfunkdirektors. Der in Sarajevo geborene Govedarica, so der Bayerische Rundfunk in seiner Pressemitteilung, „kennt als ehemaliger bosnischer Kriegsflüchtling die Themen und Herausforderungen großer Teile des Berichtsgebiets aus eigener Erfahrung“. Neben Österreich zählen zum Berichtsgebiet des ARD-Studios Wien noch die Staaten Albanien, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro, Mazedonien und Kosovo.

19.09.2017 – MK