Claudia Buckenmaier, Sandra Ratzow // NDR

Claudia Buckenmaier arbeitet ab dem 1. Juli 2017 als Fernsehkorrespondentin im ARD-Studio Washington. Sie wird dort Sandra Ratzow ablösen, die vornehmlich für das ARD-„Morgenmagazin“ berichtet. Dem Vorschlag von NDR-Intendant Lutz Marmor, Claudia Buckenmaier in die US-amerikanische Hauptstadt zu entsenden, hatte der NDR-Verwaltungsrat im Januar 2017 zugestimmt. Zuvor hatte auch die Fernsehprogrammkonferenz der ARD ihr Placet gegeben. Das Studio in Washington wird gemeinsam von NDR und WDR betrieben. Geleitet wird das Studio seit dem 1. Juli 2015 von Ina Ruck, die vom WDR kommt. Zweiter Studioleiter ist Stefan Niemann vom NDR.

Claudia Buckenmaier, die 1964 im schwäbischen Hechingen geboren wurde, schloss 1990 ihr Studium der Politischen Wissenschaft, Germanistik und Geschichte in Tours (Frankreich), Tübingen und Frankfurt am Main mit dem Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab. Anschließend arbeitete sie zwei Jahre lang als freie Journalistin für die Tageszeitung „Frankfurter Rundschau“. Es folgte ein Volontariat beim NDR und die Tätigkeit als Reporterin, später Redakteurin in der Auslandsredaktion Fernsehen des NDR. Während dieser Zeit moderierte sie unter anderem das im Dritten Programm NDR Fernsehen ausgestrahlte Auslandsmagazin „Weltbilder“.

Im Jahr 1999 ging Buckenmaier für den NDR als Redakteurin nach Berlin ins ARD-Hauptstadtstudio. 2007 wechselte sie als Fernsehkorrespondentin und Studioleiterin ins ARD-Studio in der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Nach ihrer Rückkehr aus Schweden im Jahr 2012 übernahm sie beim NDR in Hamburg die Leitung der Auslandsredaktion in der Abteilung ‘Ausland und Aktuelles/Fernsehen’.

Sandra Ratzow, 43, studierte Romanistik in Berlin, Barcelona und Paris und volontierte beim NDR. 1999 begann sie im NDR-Fernsehbereich als Reporterin für die ARD-Nachrichtensendungen „Tagesschau“ und „Tagesthemen“; sie übernahm Studiovertretungen in Großbritannien, Singapur und den USA. Ab 2007 war sie Redakteurin in der Abteilung ‘Ausland und Aktuelles/Fernsehen’, ab 2014 in der Auslandsredaktion. 2012 war ihr Beitrag „Moderne Sklavinnen“ über ein Hausmädchen aus Singapur in der Kategorie „Kurzfilm/Magazin“ für den Menschenrechts-Filmpreis nominiert. Im ARD-Studio Washington arbeitet sie seit dem 1. Januar 2015. Welche Funktion Sandra Ratzow nach ihrer Rückkehr aus Washington übernehmen wird, ist noch nicht bekannt.

31.03.2017 – MK

Print-Ausgabe 7/2017

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