Alina Schröder, Wolfgang Gushurst,
Simon Dreidoppel // SWR

Alina Schröder, 31, übernahm beim Südwestrundfunk (SWR) am 1. Februar 2017 die Position als Programmchefin der Jugendwelle ‘Das Ding’, die auch im Internet mit ihrem Angebot vertreten ist. Schröder ist auf ihrem neuen Posten Nachfolgerin von Wolfgang Gushurst. Der 45-Jährige wurde bei dem öffentlich-rechtlichen Sender Anfang Februar Leiter der neu geschaffenen Hauptabteilung ‘Kultur, Wissen, SWR 2’. Gushurst war im Februar 2003 Chef des Programms ‘Das Ding’ geworden; zuvor war er dessen stellvertretender Leiter gewesen. Seit Dezember 2016 ist Simon Dreidoppel stellvertretender Programmchef von ‘Das Ding’.

Alina Schröder, geb. am 15.5.1985 in Koblenz, studierte in Bonn Medienwissenschaft, Psychologie und Volkswirtschaftslehre. Anschließend absolvierte sie beim SWR ein Volontariat. Ab 2012 arbeitete Schröder als trimediale Redakteurin für ‘Das Ding’ sowie für den vom SWR betreuten ARD-Fernsehspartenkanal Eins Plus und die dort ausgestrahlte Sendereihe „dasding.tv“. Ende September 2016 wurde der Sender Eins Plus eingestellt, den der SWR ab dem Jahr 2013 praktisch in einen Jugendfernsehkanal umgewandelt hatte. Mit der Einstellung von Eins Plus lief auch die Sendereihe „dasding.tv“ aus. Zeitgleich mit Eins Plus wurde laut einem Beschluss der zuständigen Bundesländer auch das Spartenprogramm ZDFkultur eingestellt. Im Gegenzug startete am 1. Oktober 2016 das neue, gemeinsam von ARD und ZDF betriebene Internet-Angebot ‘Funk’, das sich an 14- bis 29-Jährige richtet (vgl. hierzu diese MK-Meldung und diesen MK-Artikel).

Der neue SWR-Hauptabteilungsleiter Wolfgang Gushurst studierte in Heidelberg Musikwissenschaft, Soziologie und Erziehungswissenschaft und promovierte 1999 mit einer Arbeit zum Thema „Popmusik im Radio“. Seine journalistische Laufbahn begann er als freier Autor für Tageszeitungen und Stadtmagazine. Von 1993 bis 1998 arbeitete er in den Musikredaktionen von SWF 3 bzw. SWR 3. Im Jahr 1999 wechselte er zu ‘Das Ding’. Dort wurde Gushurst im Mai 2001 stellvertretender Leiter, bevor er dann im Februar 2003 zum Programmchef aufrückte.

15.02.2017 – MK

Print-Ausgabe 2-3/2017

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