Neuschwanstein an der Elbe

Die Eröffnung der Hamburger Elbphilharmonie: Dann wird Kultur zum Fernseh‑Event

Von Brigitte Knott-Wolf

27.1.17 MK Hamburg hat ein neues Wahrzeichen. Es besteht aus einem in den Himmel gebauten, 110 Meter hohen, 866 Millionen Euro teuren Glaspalast, der neben 45 Luxuswohnungen und einem Fünf-Sterne-Hotel mit 244 Zimmern auch einen Musiktempel der Extraklasse beherbergt. Es ist kein Märchenschloss, das ein rückwärtsgewandtes historisierendes Geschichtsbild bedient, wie es das als idealisierte mittelalterliche Ritterburg geschaffene, für den bayerischen König Ludwig II. errichtete Schloss Neuschwanstein ist. Ganz im Gegenteil hat der gläserne Bau an der Elbe durchaus futuristischen Charakter, denn er beschwört – so wie einst der aus Anlass einer Weltausstellung errichtete Eiffelturm in Paris – die technologische Zukunft. Doch hat das neue Hamburger Wahrzeichen mit Neuschwanstein gemeinsam, dass zunächst einmal – mit durchaus stichhaltigen Argumenten – über den Sinn und die Höhe seiner Baukosten heftig gestritten wurde. Seitdem das Konzertgebäude jedoch öffentlich zugänglich ist, wird es allerorten bewundert und zählt nunmehr zu den weltweit bekanntesten Touristenattraktionen in Deutschland.

Der sich in der Mitte des Glaspalastes befindende große Konzertsaal der Elbphilharmonie bietet 2100 Besuchern Platz. Das sind beispielsweise hundert mehr, als die 1986 fertiggestellte Kölner Philharmonie offiziell an Plätzen bietet. In Köln hatte man jedoch den seinerzeit ebenfalls als spektakulär wahrgenommenen – und noch heute musikalisch empfehlenswerten – Konzertsaal in den Untergrund gebaut, von außen so gut wie unsichtbar, zumal die Kölner Bauplanung diesem Ausnahmebauwerk nur einen sehr bescheidenen Zugang von außen gewährte. Allein durch ein großes Glasdach zog der Eingang etwas optische Aufmerksamkeit auf sich. Diese Überdachung des Eingangs wurde jedoch im Zuge des Baus der Nord-Süd-U-Bahn aus bautechnischen Gründen abgenommen und ist bis heute nicht wieder angebracht worden, angeblich weil niemand mehr weiß, wo das Glasdach abgeblieben ist.

Schon 2006 Thema im NDR-Verwaltungsrat

Wie man stattdessen einen Konzertsaal so zu platzieren vermag, dass er nicht nur von weither sichtbar ist, sondern dass auch die ganze Welt davon schwärmt, hat soeben die Hansestadt Hamburg unter Beweis gestellt. Diese Beachtung verdankt sie nicht zuletzt auch der Unterstützung durch den Norddeutschen Rundfunk (NDR) und seiner sehr ausführlichen Berichterstattung via Fernsehen, Hörfunk und Internet. Doch der NDR hat sich nicht nur journalistisch der Sache intensiv angenommen, er war von Anfang an mit dabei. Bereits im Jahr 2006 stand die – später erfolgte – Genehmigung eines Mietvertrags für Proberäume des NDR-Sinfonieorchesters in der Elbphilharmonie, die ja ursprünglich bereits im Jahr 2007 eröffnet werden sollte, auf der Tagesordnung einer Sitzung des NDR-Verwaltungsrats. Im November 2016 hat sich das NDR-Sinfonieorchester dann offiziell in NDR-Elbphilharmonie-Orchester umbenannt. Das Rundfunkorchester, als dessen Chefdirigent seit der Spielzeit 2011/12 Thomas Hengelbrock amtiert, ist nunmehr Residenzorchester der Elbphilharmonie und hatte deshalb die Ehre, den Konzertsaal am 11. Januar (Mittwoch) mit dem offiziellen Eröffnungskonzert musikalisch einzuweihen. Bereits im November vorigen Jahres hat das Orchester auch die dort für den Klangkörper angemieteten Proberäume bezogen, für die der NDR eine beträchtliche Miete zahlt (das Online-Lexikon „Wikipedia“ weiß von einem Betrag von mindestens 913.000 Euro pro Jahr zu berichten).

Dass der Klangkörper dem NDR so viel Wert ist, das ist bemerkenswert. Ist es doch noch nicht allzu lange her, dass über die Finanzierung öffentlich-rechtlicher Klangkörper, über Personalabbau und mögliche Fusionen sowie die Frage, ob dieser Bereich zum Rundfunkauftrag gehöre, heftig gestritten wurde. Daran hatte sich zwar der NDR öffentlich nicht beteiligt, aber auch die norddeutsche ARD-Vierländeranstalt hat ihr Angebot an klassischer Musik im Programmangebot insgesamt verringert. Das Sinfonie­orchester des Norddeutschen Rundfunks war 1945 im Auftrag der britischen Militärregierung gegründet geworden. Es nannte sich zunächst NWDR-Sinfonieorchester, dann ab 1956, nach der Aufspaltung des NWDR, also des Nordwestdeutschen Rundfunks, in NDR und WDR in zwei selbständige öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten, bis zum November 2016 NDR-Sinfonieorchester.

Beim TV-Marathon geht Jubel vor Kritik

Doch gibt es in Hamburg noch zwei weitere Sinfonieorchester, die bei der vom NDR anlässlich der Elbphilharmonie-Eröffnung am 11. Januar veranstalteten Fernseh-Jubelberichterstattung unerwähnt blieben. Das ist das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, dessen Generalmusikdirektor seit der Spielzeit 2015/16 Kent Nagano ist. Es firmiert offiziell als „Orchester der Stadt Hamburg“ und führt seine Gründungsgeschichte bis auf das Jahr 1828 zurück, als sich in Hamburg eine „Philharmonische Gesellschaft“ bildete. Auch dieses Orchester wird künftig in der Elbphilharmonie auftreten. Außerdem gibt es noch die „Hamburger Symphoniker“ mit ihrem seit 2009 amtierenden Chefdirigenten Sir Jeffrey Tate, die jetzt mit der Eröffnung der Elbphilharmonie zum Residenzorchester des alten Konzerthauses, der im Jahr 1908 eingeweihten Laeiszhalle, ernannt wurden. Das Orchester „Hamburger Symphoniker“ wurde 1957 als Zusammenschluss mehrerer in der Stadt existierender Klangkörper gegründet.

Es ist, als ob man am 11. Januar aus Anlass der Elbphilharmonie-Eröffnung der Gigantonomie der Baugeschichte eine Gigantonomie der Berichterstattung folgen lassen wollte. Im Radio sendete NDR Kultur den ganzen Tag über Reportagen und Interviews aus diesem Anlass; das Eröffnungskonzert wurde von allen ARD-Kulturwellen live übertragen (auch Radioprogramme aus Spanien, Rumänien, Lettland, Schweden und Dänemark schlossen sich der Live-Übertragung an). Wer wollte, konnte an diesem Tag ab 18.00 Uhr bis eine Viertelstunde nach Mitternacht dem Ereignis im Fernsehen folgen. Zunächst gab es im Dritten Programm NDR Fernsehen von 18.00 bis gegen 23.00 Uhr Live-Berichterstattung, bis 19.30 Uhr auch mit vorbereiteten Einspielern, die aus Interviews und kurzen Filmberichten bestanden. Dann ging es weiter mit der Direktübertragung des Einweihungsfestakts und des Eröffnungskonzerts; darauf folgte ein vom NDR gestalteter Programmschwerpunkt im Ersten Programm von 22.45 bis 0.15 Uhr. Wann zuletzt gab es im Fernsehen mehr als sechs Stunden Programm aus Anlass einer Veranstaltung zur klassischen Musik, also einer Kulturveranstaltung?

Außerdem war das Fernsehpublikum schon seit Wochen vom NDR auf das Ereignis eingestimmt worden. Anfang November vorigen Jahres etwa, zur Eröffnung der auf dem Dach des Kaispeichers befindlichen Plaza für das Publikum, gab es bereits ausführliche Filmberichte (das Elbphilharmonie-Konzerthaus wurde auf den Kaispeicher A im Hamburger Hafen aufgebaut). Am Neujahrstag 2017 folgte die vom Fernsehen begleitete ‘Einweihung’ der Foyers durch eine künstlerisch hochwertige, als „choreografische Installation“ bezeichnete Performance „Figure humaine“ mit über 80 Musikern und Tänzern, inszeniert von Sasha Waltz und ihrem Ensemble (Berliner Staatsballett). Zehn Tage später gab es dann den großen TV-Marathon zur Elbphilharmonie-Eröffnung zu sehen. Den Festakt an diesem 11. Januar eröffnete Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), dann folgte die von Bundespräsident Joachim Gauck gehaltene Festrede. Danach gab es noch Ansprachen von Stararchitekt Jacques Herzog, einem der Elbphilharmonie-Schöpfer, und Generalintendant Christoph Lieben-Steutter (Elbphilharmonie und Laeiszhalle). Unter den 1600 geladenen Ehrengästen waren Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) und Bundesverfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle zu sehen, neben etlichen Landesministerpräsidenten, Bundes- und Landesministern und anderen Prominenten. Viel war auch vom „bürgerschaftlichen Engagement“ die Rede, denn neben dem Steuerzahler ‘an sich’ hatten auch große Spenden Hamburger Kaufleute und Industrieller den Bau ermöglicht, der „technisch und architektonisch an die Grenze des Machbaren geht“, so Olaf Scholz in seiner Ansprache. Für alle, die draußen bleiben mussten, und zum Nutzen der Fernsehkameras gab es parallel zum Konzert eine Lightshow an der Fassade der Elbphilharmonie.

Häppchenkultur und Hörgewohnheiten

Spannend gemacht wurde die Eröffnung auch durch den ausgiebig von den NDR-Berichterstattern gepflegten Hinweis, dass das musikalische Festtagsprogramm des NDR-Elbphilharmonie-Orchesters unter der Leitung von Thomas Hengelbrock zuvor nicht bekanntgegeben worden sei. Es stand unter dem – Wagners „Parsifal“ entlehnten – Motto „Zum Raum wird hier die Zeit“. Aufgeführt wurden dann insgesamt elf, für klassische Musikverhältnisse eher ungewöhnlich kurze Stücke aus sehr unterschiedlichen Epochen, dicht hintereinander gespielt – das Publikum war gehalten, zwischen den Stücken nicht zu klatschen. Durchaus staatstragend begann es musikalisch mit Beethoven (Ouvertüre zu „Die Geschöpfe des Prometheus“) und es endete ebenso mit Beethoven (Schlusssatz der 9. Sinfonie mit der Ode „An die Freude“). Aber auch Hamburgische Bezüge waren deutlich: mit Stücken von den in Hamburg geborenen Komponisten Jacob Praetorius, Felix Mendelssohn Bartholdy und Johannes Brahms, mit der Uraufführung einer (durch den NDR erfolgten) Auftragskomposition von Wolfgang Rihm, der einen Text des Hamburger Schriftstellers Hans Henny Jahnn (1894 bis 1959) vertonte. Ebenso war eine Komposition des Schweizer Komponisten Rolf Liebermann (1910 bis 1999) zu hören, der einstmals Leiter der Hauptabteilung Musik beim NDR gewesen war (1957 bis 1959) und danach für insgesamt 17 Jahre die Hamburgische Staatsoper geleitet hatte (von 1959 bis 1973 und 1985 bis 1988). Besonders bemerkenswert war die direkte Gegenüberstellung von alter Musik (der Renaissance) mit neuer Musik (der heutigen Zeitepoche), beides Genres, die im normalen Konzertrepertoire eher unterrepräsentiert sind.

Die dargebotenen Stücke waren zumeist Teile aus musikalischen Gesamtwerken. Die Stücke dienten nicht zuletzt auch dazu, die Klangmöglichkeiten des neuen Saales auszuloten, von denen – schon vor und dann nach der Übertragung des Konzerts – vor der Kamera ausnahmslos alle schwärmten, ohne dass dies der Fernsehzuschauer (aus übertragungstechnischen Gründen) direkt nachvollziehen konnte. Da blieb dann doch der Eindruck von Häppchenkultur hängen und erinnerte fatal an jene Programmreformen, wie sie etwa seit der Jahrtausendwende gerade im NDR-Kulturradio realisiert worden sind, nämlich nicht mehr ganze, mehrsätzige Werke zu spielen, sondern in Anpassung an Hörgewohnheiten aus der U-Musik kürzere Einzelstücke mit eindeutigem Stimmungsprofil. Damit indes wird der Zuhörer um ein entscheidendes Merkmal gerade klassischer Musik gebracht: die Entwicklung eines dynamischen Prozesses von großer Komplexität, was Dauer, Tonumfang, Lautstärke und darin enthaltene Stimmungswechsel betrifft.

Es ging an diesem 11. Januar im Fernsehen nicht um kritischen Journalismus, sondern um Feiertagsberichterstattung. Dieses Attribut gilt auch für die Dokumentation „Die Elbphilharmonie – Konzerthaus der Superlative“ von Annette Schmaltz, die von 22.45 bis 23.30 Uhr im Ersten zu sehen war. Sie rekonstruierte penibel den Entstehungsprozess, blieb aber im Rahmen der vorherrschenden Festtagsstimmung sehr zurückhaltend bei der Benennung dessen, was einst fehlgelaufen ist und die immense Kostensteigerung sowie die lange Bauzeit verursacht hat. Der NDR hat mit einem Team um Annette Schmaltz als Autorin den Bau von Anfang an mitverfolgt, die ersten Bilder sind im April 2005 gedreht worden. Wegen der unvorhergesehen langen Bauzeit der Elbphilharmonie wurde somit aus dem TV-Projekt eine über zehn Jahre laufende Langzeitdokumentation. Das vorhandene Filmmaterial dürfte also sehr umfangreich sein.

Bereits am 4. November 2016, als die Eröffnung des neuen Konzerttempels bereits absehbar war, gab es eine einstündige Dokumentation von Annette Schmaltz im Dritten Programm NDR Fernsehen unter dem Titel „Die Elbphilharmonie – von der Vision zur Wirklichkeit“ (20.15 bis 21.15 Uhr). Auch diese Version war schon ‘beseelt‘ von dem naheliegenden positiven Ende der Baugeschichte, bot aber doch mehr an auch zum Nachdenken anregenden dokumentarischen Beobachtungen, als die jetzt aus Anlass der Eröffnungsfeierlichkeiten im Ersten gesendete kürzere Fassung mit dem modifizierten Titel. So stützte die am 11. Januar gesendete Dokumentation vor allem die These, dass es sich bei der Elbphilharmonie um eine außergewöhnliche Luxusstätte handelt, sowohl was die verwendeten Baumaterialien betrifft als auch im Hinblick auf die besondere Akustik des Konzertsaals. Nahezu bewundernd wird über die vielen extravaganten und teuren Sonderanfertigungen berichtet. So seien beispielsweise die individuell gekrümmten Fenster im Rahmen ihrer Fertigstellung allein siebenmal kreuz und quer durch Europa transportiert worden.

Aus einer bescheidenen Idee wird Gigantismus

Als Rahmenhandlung begleitet die Kamera vier einst auf der Baustelle beschäftigte Personen über einen längeren Zeitraum und zeigt dabei den Baufortschritt. Die Dokumentation enthält daneben spektakuläre Aufnahmen von Zeitrafferkameras, die auch im Internet zu sehen sind (vom ersten Spatenstich bis zur Fertigstellung Elbphilharmonie braucht’s hier fünf Minuten). Die Skandale um diesen Bau wie die Verzehnfachung der ursprünglich geplanten Baukosten werden im Film zwar erwähnt, aber kleingehalten. Das betrifft nicht nur das vertragliche Wirrwarr zwischen dem Architektenbüro (Herzog & de Meuron) und der ausführenden Baufirma (Hochtief) sowie die unzulängliche Kostenplanung durch die Baubehörde; auch die Aufblähung der zunächst viel bescheideneren Idee, auf dem alten Kaispeicher nur einen neuen Konzertsaal zu errichten, zu einem Mammutprojekt mit zusätzlicher Hotelanlage und zahlreichen Luxuswohnungen bleibt nicht unerwähnt. Der Gigantismus wird jedoch nicht kritisch hinterfragt, obwohl dadurch das Projekt eine Größe annahm, als deren Folge sich dann der aus den 1960er Jahren stammende Kaispeicher als Träger eines solchen Überbaus als zu schwach erwies, so dass eine – äußerst teure – zusätzliche Stützkonstruktion gebaut werden musste.

Der im Ersten dann noch folgende Film „Die Eröffnung der Elbphilharmonie – Der große Tag“ (23.30 bis 0.15 Uhr) von Marcel Müller, Melanie Buth, Andreas Hilmer, Alina Stiegler und Mareike Aden hatte den Vorzug unmittelbarer Aktualität: Die die Feiertagsberichterstattung noch toppende Reportage fasste die Live-Berichterstattung aus dem NDR Fernsehen ab 18.00 Uhr zusammen, ergänzt um eigene aktuelle Berichte vom Tage. So wurden einige an der Eröffnung beteiligte Protagonisten den Tag über mit der Kamera begleitet, angefangen mit einer Violinistin beim Einspielen am frühen Morgen. Der Film folgt ihr in einen der vom NDR-Orchester in der Elbphilharmonie neu bezogenen Proberäume mit schöner Aussicht. Aber auch ein Ehepaar, das zwei von 500 verlosten Eintrittskarten gewonnen hatte, wird filmisch den Tag über begleitet. Die Reportage endet mit den Schlusstakten der Beethovenschen Neunten, die im Dritten Programm, gerade mal eine Stunde bevor Beginn dieser Films im Ersten lief, live gesendet worden waren. So ging am Bildschirm mit einer eindrucksvollen Visualisierung von „Freude, schöner Götterfunken“ an der Außenfassade der Elbphilharmonie ein Tag zu Ende. Der hat immerhin unter Beweis gestellt, dass unter besonderen Umständen auch die sogenannte E-Musik zur Event-Berichterstattung im Fernsehen taugen kann.

27.01.2017/MK
Sendung am 11. Januar 2017 von 23.30 bis 0.15 Uhr im Ersten
Sendung am 11. Januar 2017 von 22.45 bis 23.30 Uhr im Ersten
Sendung am 4. November 2016 von 20.15 bis 21.15 Uhr im Dritten Programm NDR Fernsehen Fotos: Screenshots

Print-Ausgabe 19/2017

Inhalt

Abonnement

Jetzt abonnieren