Dreimal Deutschlandfunk: Einheitliche Markenarchitektur seit dem 1. Mai

Zwei Programme des Deutschlandradios haben – wie im vorigen Jahr angekündigt (vgl. MK-Meldung) – am 1. Mai neue Namen erhalten: Deutschlandradio Kultur wurde in Deutschlandfunk Kultur und DRadio Wissen in Deutschlandfunk Nova umbenannt. Laut Senderangaben wurden die beiden Bezeichnungen zur Schaffung einer einheitlichen Markenarchitektur, die Orientierung und Auffindbarkeit erleichtern solle, an den Namen des Informationsprogramms Deutschlandfunk (DLF) angepasst.

In einer Mitteilung der Hörfunkanstalt vom 1. Mai begründete Deutschlandradio-Intendant Willi Steul die Entscheidung für die neue Namensgebung mit den aktuellen Entwicklungen in der Medienlandschaft: „Es gibt immer mehr Ausspielwege, auf denen wir besser erkennbar sein müssen. Deshalb brauchen wir eine Absendermarke für die ganze Familie.“ Deutschlandfunk als Gütesiegel sei dabei die folgerichtige Entscheidung. Steul: „Der Deutschlandfunk ist heute die stärkste Radiomarke in Deutschland. 80 Prozent der Menschen kennen den Deutschlandfunk und ordnen dem Programm höchste Glaubwürdigkeit und Qualität zu.“ Mit den Namenserneuerungen einher ging ein neu geschaffenes On-Air-Design der Programme. Außerdem wurde ein neues Logo eingeführt, ein aus fünf Balken stilisiertes D, das sowohl für das Deutschlandradio als Institution wie auch für deren Programme steht.

02.05.2017 – da/MK

Print-Ausgabe 10/2017

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