Deutschlandradio hat neue App gestartet: DLF‑Audiothek

19.08.2017 • Das Deutschlandradio hat am 15. August eine neue App gestartet, mit der die Hörfunkanstalt die mobile Nutzung der Inhalte ihrer Programme Deutschlandfunk (DLF), Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova verbessern will, wie es hieß. Die kostenlose App mit dem Namen „DLF-Audiothek“ ist für iOS- und Android-Geräte erhältlich. Sie biete „Zugriff auf nahezu alle Audioinhalte der letzten sechs Monate“, teilte das Deutschlandradio mit. Das wichtigste Feature der App sei die Funktion „Mein Radio“, damit könnten Nutzer „unkompliziert ihr eigenes Radioprogramm zusammenstellen“. Außerdem ist über die App jeweils der Livestream der drei Programme abrufbar. Die DLF-Audiothek soll die Nachrichten-App DLF 24 ergänzen, die aktuelle Informationen bündelt und seit Mai 2016 verfügbar ist.

Laut Sendermitteilung vom 15. August sagte Deutschlandradio-Programmdirektor Andreas-Peter Weber anlässlich des Starts der neuen App: „Wir wollen als bundesweiter Sender unsere Programme noch besser und noch leichter zugänglich machen. In zahlreichen Regionen hat Deutschlandradio keine UKW-Frequenzen und noch besitzt nicht jeder ein Digitalradio. Die DLF-Audiothek macht mobiles Hören deutlich einfacher und unterstreicht unseren Anspruch als bundesweites Qualitätsradio.“

Mit der DLF-Audiothek will das Deutschlandradio den Programmzugang mittels Smartphone und Tablet-PC einfacher und individueller gestalten. In der App werden unter dem Menüpunkt „Entdecken“ auch Beiträge von der Redaktion empfohlen. Nutzer können außerdem nach Themen oder Sendungen auswählen, Beiträge mit Freunden teilen und selbst erstellte Playlists abspielen. Heruntergeladene Beiträge werden unter dem Menüpunkt „Mein Archiv“ gespeichert und können dann auch ohne Internet-Verbindung gehört werden. Für eine gute Audioqualität der Beiträge werde eine Bandbreite von 96 kBit/s genutzt, die im Livestream bei schlechtem Empfang automatisch und unterbrechungsarm verringert werde, erläuterte das Deutschlandradio in seiner Mitteilung.

19.08.2017 – MK